Ciao 2016, hej there 2017!

Jahreswechsel

Tschüss, 2016. Es war nicht immer einfach mit dir.
Aber die guten Momente waren groß. Danke! ❤️

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Rasenfunk is coming home

Rasenfunk Royal

Make Winterpause great again: Man kann inzwischen glaube ich mit Fug und Recht von einer Tradition sprechen, wenn der Rasenfunk in der Sommer- und Winterpause die royale Ausgabe präsentiert. Unfassbar, welche Arbeit Max-Jacob Ost sich mit seinem Baby macht – und ihr alle solltet unbedingt dem Supporters Club beitreten, damit er diesen tollen Job weitermacht, ohne dabei verhungern zu müssen. Eingerahmt von vielen großartigen Kollegen hatte ich einmal mehr das Vergnügen, über den FSV Mainz 05 zu sprechen.

Die Themen waren diesmal nicht nur sportlicher Natur. Wir sind der Frage nachgegangen, wie die Ära nach Christian Heidel in Mainz bislang läuft, welche Fortschritte die Strukturreform macht, warum ich es so wichtig finde, dass alle, die den Verein lieben, wieder an einen Tisch zurückkehren – und wieso es sich all jene zu einfach machen, die bei aktive Fanszene lediglich an Ultras und bei Ultras ausschließlich an Pyrotechnik denken. Hört doch mal rein – natürlich auch in die anderen Teile, die nämlich sogar dann sehr interessant sind, wenn es nicht den eigenen Verein betrifft.

Nachzureichen aus dem alten Jahr habe ich außerdem die aktuelle Folge der 05-Videokolumne Wortpiratin rot-weiß. Diesmal mit einem (wie ich finde) sehr launigen Dialog zwischen mir und dem lieben Michael Bopp, der vor 15 Jahren das bekannte und beliebte Forum Kigges ins Leben gerufen hat. Ihr habt Fragen, Anregungen, Kritik? Oder Wünsche für kommende Gäste? Mailt mir! Ich freue mich über euer Feedback.

Always Team Toni: DKMS-Spender werden

Vor 21 Jahren packte ich meine Koffer, um die elfte Klasse an einer US-Highschool zu absolvieren. Im Sommer 1995 startete mein Abenteuer in Mississippi und es wurde ein buntes, ein oftmals auch anstrengendes, ein interessantes, spannendes, vollgepacktes Jahr in dieser fremden Welt, diesem fremden Leben. In das man damals noch ganz anders eintauchte, weil die Verbindung in die alte Heimat lediglich aus Briefen und einem Telefonat alle zwei Wochen bestand, statt wie heute aus einer Dauerleitung über das eigene Smartphone.

Umgekehrt war es nach der Rückkehr schwieriger, den Kontakt zu den Freunden und Bekannten aus dieser Zeit zu halten. Daran hat sich in den letzten Jahren dank Facebook einiges geändert: Plötzlich trifft man sich online wieder, bekommt etwas mit vom Leben der anderen, der Kontakt intensiviert sich. Was nicht zuletzt daran liegt, dass in Amerika die Nutzung des Netzwerkes oft eine viel intensivere, unbeschwertere ist und ich so das Gefühl habe, von meinem amerikanischen Freunden dort viel mehr mitzukriegen als von den deutschen.

Team Toni

Die meisten der Mädels von damals sind heute Mütter, auch Lacy, mit ihrem Mann Kevin und den Kindern Kam und Toni. Bei Toni wurde im Oktober 2013 erstmals Leukämie diagnostiziert. Eine erste Chemotherapie konnte alle Krebszellen vernichten und bis zum folgenen August lebte die Familie in der guten Hoffnung, die Krankheit besiegt zu haben. Dann kam der Krebs zurück. Toni erhielt diesmal eine Knochenmarkstransplantation, ihr Bruder Kam war der Spender für seine große Schwester. Wieder schien der Krebs danach besiegt, wieder war die Hoffnung trügerisch: Bereits im April 2015 kam die Krankheit wieder. Tonis Mom Lacy hat die Reise ihrer Familie auf diesem Weg voller Hoffnung, Rückschläge, Kummer und Liebe auf einer Facebookseite namens Team Toni Macaroni begleitet. Tausende Menschen sind ihn dort mit den Marinos gegangen. Ich war eine von ihnen.

Our sweet little girl Toni went to be with her Lord and Savior this morning. Please continue to pray for our family as we grieve and make plans. Arrangements to follow.

Am zweiten Weihnachtsfeiertag ist Toni nach einer harten Woche in der Klinik gestorben. Ihre Eltern haben eine große Bitte zum Abschied ihrer Tochter: „We ask if you are able, please donate blood and/or platelets at your local blood bank, and join the bone marrow match registry.“ Genau dieser Wunsch passt zu dem Mut, Kampfgeist und Wir-Gefühl, mit dem sie in den letzten Jahren diese schwere Last getragen und dabei nie den Blick für andere verloren haben.

Die Marinos haben mich selbst mit einem Meer zwischen uns unfassbar beeindruckt und tun es noch. Ihre Bitte ist eine, die jeder, der noch nicht als Spender registriert ist, leicht erfüllen kann – und damit vielen anderen Menschen die Hoffnung auf Hilfe geben. Es ist ein absoluter Klacks, sich bei der DKMS zu registrieren: „Stäbchen rein, Spender sein.“ Auch mit seiner Firma kann man das tun, ebenso sind Geldspenden notwendig und wichtig, weil nicht jeder, der sich registrieren lässt, diese Kosten tragen kann. Wer ganz unkompliziert den Spendenbeutel weiter anwachsen lassen möchte, kann es tun, indem er seine Onlineeinkäufe auf dieser Seiter der DKMS startet, wodurch die Organisation Spenden erhält. Und wer spenden möchte, um Toni zu gedenken, kann Always Team Toni in den Betreff schreiben.

Es gibt so viel Leid in der Welt, gegen das wir vollkommen machtlos sind, aber wir sind es nicht im Angesicht dieser Krankheit. Bitte, registriert euch.

Wortpiratin meets… Nachwuchs und 05-Oldie

Auch im November sind bei der Allgemeinen Zeitung wieder zwei meiner Videokolumnen rund um Mainz 05 online gegangen. Zunächst habe ich mich mit Lilja und Anton getroffen, die ein Casting des 05er-Kidsclubs für sich entscheiden konnten und gemeinsam mit Klaus Hafner beim Heimspiel am 24. September die Spieler des FSV ankündigen durften.

Mainz ist ein Verein, der jetzt nicht so viel Geld hat, und dann machen sie Spieler immer sehr gut. Wie Karius, der kam ablösefrei von Manchester – und mit der Zeit wurde er immer besser. | Anton, 9 Jahre |

Mit den beiden war ich heimlich ausgerechnet in Wiesbaden schaukeln, wo die Herbstsonne uns verwöhnte, aber Kamerammann Sergej Metzger seine Arbeit erschwerte. Die Nachwuchssprecher haben das wirklich klasse gemacht.

Außerdem war ich mit Jürgen Girtler vom PlanitzerProjekt verabredet. Der hat nicht nur allen Spätgeborenen erklärt, warum der Name seiner Band keinesfalls sinnfrei ist, sondern auch von legendären Spielen und unvergessenen Spielern geschwärmt. Allerdings habe ich verpasst, mir abschließend etwas von ihm vorspielen zu lassen, aber wozu gibt die Band schließlich Konzerte?

Jürgen war übrigens im Vorfeld von sich aus mit der Frage auf mich zugekommen, ob wir nicht eine Folge der Kolumne gemeinsam gestalten könnten. Mein Wunsch für das neue Jahr wäre, dass auch ein paar 05-affine Frauen seinem Beispiel folgen, die bekomme ich bislang nämlich selten bis gar nicht vor die Kamera gequasselt.

Wo wir schon beim Thema sind – im künftigen Vorstand und Aufsichtsrat der 05er dürften für meine Bedürfnisse unbedingt auch einige Damen sitzen. Wer weiß, vielleicht wären dann auch solche Eskalationen wie in dieser Woche eher zu vermeiden.

#nurderFSV

Basteltipp: Adventskalender

Ich bin ein großer Fan von Adventskalendern und mag besonders jene Ausführungen, an denen die Präsente ganz klassisch hängen. Vor einigen Jahren habe ich zum Verschenken eine Tanne gekauft und diese mit 24 Nikolaussocken dekoriert. Eigentlich mochte ich diesen Kalender, in die Socken passten jedoch größenmäßig weder CDs noch DVDs, weswegen ich im Jahr darauf neu überlegte.

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Als Basis dieses neuen gebastelten Adventskalenders diente mir ein Komplement-Aufhänger von IKEA. In den 27 Kringeln lassen sich normalerweise Krawatten oder Schals sortieren, ich trennte die untersten drei Kreise ab, um auf adventliche 24 zu kommen. Anschließend dekorierte ich den Aufhänger mit einer Tannengirlande und Kugeln weihnachtlich.

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Besonders praktisch am Komplement ist der Kleiderhaken, mit dem sich der Kalender an jede Tür hängen lässt. Da mein Kalender für mehrere Personen sein sollte, schnitt ich mit Plätzchenformen verschiedenfarbige Kartonfiguren aus, die jeweils klar machen, wer an diesem Tag dran ist: Grüne Schneemänner stehen für eine Person, orangefarbene Sterne für eine andere. Außerdem besorgte ich unterschiedliche Sorten von Geschenkpapier – und verpackte alle Türchen für eine Person in der jeweils selben Farbe.

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Bei den Ideen für die kleine Präsente hinter den Kringeltürchen sind natürlich keinerlei Grenzen gesetzt. Man kann sowohl wertigere Überraschungen wie Bücher oder CDs darin verstecken, die vielleicht sogar das große Weihnachtsgeschenk ersetzen, oder kleine Präsente wie Schokolade, Gutscheine und Pröbchen darin verpacken.

Auch die kleine Tanne mit den Weihnachtssocken leistet mir übrigens nach wie vor gute Dienste als Kalender, den ich immer mal wieder an eine andere mir nahestehende Person verschenke.

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