Podcastliebe: Fußball aus dem Hinterhof

Der geneigte 05-Fan auf Twitter rubbelte sich in den letzten Wochen verwundert die Augen: Da ploppte plötzlich ein neuer Account auf, folgte allen aus dem Umfeld des Vereins, quatschte Fans und Journalisten von der Seite an und tickerte die Auswärtsspiele. Der Name des Neulings, „Die Hinterhofsänger“, gab ebenfalls Rätsel auf. Wer sind die Menschen zu diesem Account? Und was haben sie vor? Ein Gespräch über Fußball, Kultur und was das alles miteinander zu tun hat.

AccountHallo ihr drei! Auf Twitter nennt ihr euch Buddi, Berts und Boos. Verratet ihr, wer sich hinter diesen Spitznamen versteckt? Und was ist ihre Bedeutung?
Felicitas: Grundlegend stammen die Spitznamen von unseren Nachnamen, wobei nur meiner nicht verniedlicht wurde. Also: Bene Engel-berts, Jan Budde und Felicitas Boos.

Wie ist euer Bezug zu Mainz und dem Verein? Und woher kennt ihr euch untereinander?
Bene: Felicitas und ich sind gebürtig aus Rheinland-Pfalz, Jan hingegen kommt aus Wuppertal. Wie der hierhin gekommen ist, fragen wir uns eh immer wieder. Wir haben uns im R-Block beim Streiten kennengelernt, damals noch über die Leistung von Júnior Díaz. Seitdem standen wir jedes Mal zusammen und haben uns schließlich angefreundet. Jan und Felicitas studieren beide in Mainz und sind deswegen auch hierhin gezogen.

Logo? Logo! (Design: Jan Budde)

Logo? Logo! (Design: Jan Budde)

Jan, Felicitas, ihr studiert beide Buchwissenschaften. Wie lang müsst ihr denn noch? Wie seht ihr die Verbindung zwischen Kultur und Fußball? Und was macht Bene eigentlich?
Felicitas: Wir müssen beide noch unsere Masterarbeit schreiben.
Jan: Kultur wird von vielen immer mit Bildung gleichgesetzt, aber das sehen wir drei nicht so. Kultur hat was mit der Lebensart jedes einzelnen zu tun. Auch Fußball ist für uns Kultur – unabhängig von Status und Herkunft. Felicitas und ich stammen ja aus der Buch- respektive Kulturbranche. Da lernt man zwangsläufig, mit bescheidenen Mitteln das Maximum aus seinen Möglichkeiten zu machen. Mainz 05 geht es nicht anders und den FSV macht diese Tatsache auch so interessant. Bene hat ja schon erwähnt, dass ich aus Wuppertal stamme. In Nordrhein-Westfalen gibt es im Gegensatz zu Rheinland-Pfalz riesige freie Szenen. Mainz ist diesbezüglich leider kulturelles Ödland. Das hat viel mit kreativem Freiraum in der Stadt, mit Mieten und einigem mehr zu tun. So blieb uns eigentlich nur dieser Online-Kanal, bei dem keine Kosten entstehen, um kulturell aktiv zu werden. Und da ist Bene als Informatiker unser Hausherr.
Bene: Gut, dass du nicht Hausmeister gesagt hast (lacht). Ich arbeite bei einem Anbieter für geförderte Weiterbildung in Wiesbaden. Wie Jan gerade schon gesagt hat, ist Fußball für uns Kultur – und so wie wir uns kennengelernt haben, steht er eben auch für Streitkultur.

Wie seid ihr auf den Namen „Die Hinterhofsänger“ gekommen? Der Untertitel „Wenn Klatschpappen reden könnten“ erscheint ja schon fast selbsterklärend …
Felicitas: Die Hinterhofsänger sind ja eigentlich nicht nur wir drei, sondern ein Freundeskreis aus dem R-Block. Wir haben wahnsinnig viel Spaß, machen allerlei Spökes und unterhalten immer alle in unserer näheren Umgebung. Der Name ist ganz klar an die Mainzer Hofsänger angelehnt und wir 90er-Kids haben Fußball noch in Hinterhöfen und nicht nur an der Konsole gespielt. Außerdem: Hinterhof ist genau das Gegenteil von höfisch vornehm. Du siehst, hier findet sich auch wieder unser Verständnis von Fußball als Kultur wieder.

Klatschpappen können zwar nicht reden, treffen aber manchmal trotzdem eine Aussage. (Foto: WP)

Klatschpappen können zwar nicht reden, treffen aber manchmal trotzdem eine Aussage. (Foto: WP)

Im Vorfeld der ersten Sendung habt ihr bereits fleißig euren Twitter-Account befüllt, Spiele getickert oder nachverfolgt, was ehemalige 05er in ihren Vereinen so treiben. Was ist euer Ansatz? Wie oft wollt ihr produzieren? Und trefft ihr euch dafür, oder nehmt ihr online auf?
Jan: Wir degustieren die Heimspiele.
Bene: Exakt. Generell ist alles, was um Mainz 05 herum passiert, für uns interessant, aber auch, was die Stadt angeht. Dadurch, dass wir uns die Heimspiele vorknöpfen, wird es wohl mehr oder weniger ein Zwei-Wochen-Rhythmus. Wir treffen uns in der Innenstadt und bereiten die Spiele nach. Wie die Profis brauchen wir halt einen Tag Regenerationspause und müssen noch verarbeiten, was wir erlebt haben. Der Folgetag ist dann kommunikatives Ausradeln, das heißt spielen wir samstags, erscheinen wir montags.

In eurer Twitter-Bio schreibt ihr: „Der Hinterhofsänger-Talk, die Super Slow-Mo unglücklicher Zusammenpralle unter den Talks, ab Oktober online“. Was genau habt ihr inhaltlich vor? Und ist euer Ansatz eher Zahlen & Statistik oder Spaß & Emotion – oder beides?
Jan: Sowohl als auch und noch viel mehr. Wir greifen auf unseren Erfahrungsschatz zurück. So wird es unter anderem auch eigene Hörspiel-Sequenzen geben. Zahlen und Statistiken verwenden wir nur dann, wenn es auch Sinn ergibt. Dass wird halt ein lustiger Haufen sind, wird sich wohl kaum verschweigen lassen. Wir wollen das Heimspiel besprechen. Das beinhaltet Kritik, Emotion und reicht von der eigenen Haustür über die Stadionwurst bis hin zum Pressespiegel.

Wird es auch Gäste in der Sendung geben?
Bene: Ja …
Felicitas: Nein, es wird noch nichts verraten.

Kultur braucht Raum. Der kann auch virtuell sein. (Foto: WP)

Kultur braucht Raum. Der kann auch virtuell sein. (Foto: WP)

Welche Podcasts hört ihr selbst? Gibt es klassische Vorbilder? Und wo ordnet ihr euch in der Szene ein?
Felicitas: Klassische Vorbilder gibt es in dem Sinne nicht. Unser Ziel ist es, unterhaltsam zu sein, ohne langatmig zu werden. Ich finde das furchtbar, wenn man Menschen 60 Minuten lang nur beim Denken zuhört, obwohl ich persönlich gerne „Fest und Flauschig“ höre. Aber ich meine, dass ein Talkformat unheimlich davon profitiert, wenn es aus drei Personen besteht. Wir wollen kompakt, kommunikativ und unterhaltsam sein, und da Jan und ich unter anderem für RPR1 gearbeitet haben, wollen wir uns mehr am Radio als am typischen Podcast orientieren.

Wie informiert ihr euch über den Verein? Gibt’s schon eine Rückmeldung zu eurem Tun?
Bene: Wir informieren uns vielfältig: in der Tageszeitung, beim Online-Lesen, beim Radio-Hören oder wie letztens, als wir unseren neuen Marketing-Chef in der Innenstadt gesehen haben. Aber klar, auch in Gesprächen mit Fans und Freunden.
Jan: Die Rückmeldungen sind bisher tatsächlich durchweg positiv und wir stoßen auf großes Interesse. Das freut uns natürlich mega, aber erhöht auch den Druck für die Premiere. Uns hat vor kurzem eine Expertin und Kolumnistin irgendwelche Fragen per Twitter zugeschickt …
Felicitas: Kennst du die … Moment, hier steht’s irgendwo: Wortpiratin?
Bene: Mir kein Begriff.
Jan: Egal.

Haha. Jetzt verstehe ich das auch mit dem lustigen Hauf… Äh. Apropos Rückmeldungen: Wie erreicht man euch und können die Hörer Fragen stellen, die ihr in der Sendung aufgreift?
Felicitas: Klar, schreibt uns, merkt was an oder wenn ihr eine Idee habt, meldet euch unter horschemol@hinterhofsaenger.de
Jan: Kritik landet im Spamordner.
Bene: Neben Twitter und Soundcloud geht hoffentlich ab dem 8. Oktober dann auch unsere Internetseite online.
Jan: Hört einfach ab Montag rein.

Vielen Dank für das Gespräch und ganz viel Erfolg mit dem Auftakt!

Der Fall Özil: Blaupause für den Zustand des Landes

Die Fußball-Europameisterschaft 2024 wird in Deutschland ausgetragen und so richtig weiß der geneigte Fan aktuell nicht, was er davon halten soll. Zwar bemühten sich die Verantwortlichen im Vorfeld redlich, zu betonen, wie sehr der Fußball uns alle vereine. Doch der WM-Sommer 2018 mit unter anderem der Debatte um und dem Rücktritt von Mesut Özil wirkt bei vielen nach. Den DFB mag das nicht kümmern, weil Vereinsfans und die Fans der Nationalmannschaft nicht zwangsläufig dieselben Menschen sind und es unter den hardgesottenen N11-Anhängern durchaus einige gibt, die froh sind, dass Özil weg ist. Doch über den Zustand des Landes sagt das, was im Spätsommer passiert ist, einiges aus und so manchem Fußballfan grüßte beim Bewerbungsvideo für die EM der Kaffee rückwärts im Halse.

Nur wenige Wochen nach der Weltmeisterschaft in Russland legte Dietrich Schulze-Marmeling im VERLAG DIE WERKSTATT ein Buch zum Scheitern der deutschen Nationalmannschaft und den Geschehnissen um Mesut Özil vor, Titel: „Der Fall Özil. Über ein Foto, Rassismus und das deutsche WM-Aus“. Ich kann aus eigener Erfahrung berichten, das Thema bewegt die Menschen in diesem Land weiter. In dem Buch während einer Bahnfahrt, im Café oder sonstwie öffentlich zu lesen, löste in aller Regel sehr emotionale Reaktionen aus. Die meisten richteten sich klar gegen den Spieler von Arsenal London, der am 22. Juli 2018 erklärt hat, seinen Dienst im Trikot der deutschen Nationalelf zu quittieren, so lange er weiter das Gefühl haben muss, dort schlagen ihm Rassismus und Respektlosigkeit entgegen. Erstaunlich viele Fans fühlen sich von Özils Haltung angegriffen und vergessen dabei zweierlei: Die Angriffe, die der in Gelsenkirchen geborene Spieler seitens türkischer Fans aushalten musste, als er sich für den DFB entschied. Und die Tatsache, dass Özil selbst sich angegriffen fühlte durch die Behandlung, die er seitens Fans und Verbandes erfahren hat. Eine Kränkung, die natürlich sein weiteres Handeln mitprägte.

Schulze-Marmeling hat ein Buch mit klarer Haltung geschrieben und das tut dem Thema nicht nur gut, es ist dafür sogar notwendig. Seine Abhandlung bleibt dabei auch deshalb unabhängig von der eigenen Meinung sehr gut lesbar, weil der Autor klar differenziert, sprich, im Detail unterschiedlich wertet, indem er beispielsweise den Fototermin des Spielmachers mit Recep Tayyip Erdoğan klar kritisiert, gleichzeitg aber nicht durchgehen lässt, welch unverhohlener Rassismus Özil dafür teils entgegenschlug. Wie bigott die Haltung vieler Kritiker ist, macht er unter anderem daran fest, dass der in Wetzlar geborene Cenk Tosun, der ebenfalls bei dem Termin war, sich – anders als Özil und İlkay Gündoğan – keinerlei Kritik für das Foto gefallen lassen musste. Mutmaßlich, weil er für die türkische Nationalmannschaft spielt und deswegen die deutschen Fans bei ihm keinen „Verrat“ witterten – oder er sie ohnehin nicht interessiert.

Der Fall Oezil

Schulze-Marmeling und der Verlag mussten sich bei der Veröffentlichung des Buches von einigen Seiten die Kritk gefallen lassen, wie es möglich sei, so schnell nach der Weltmeisterschaft eine Veröffentlichung zu dem Thema vorzulegen. Die Frage ist einfach beantwortet, einmal ist der Autor kein Neuling der Materie, sondern beschäftig sich bereits länger mit einzelnen Aspekten des neuen Buches. Zum anderen behandelt er nicht nur die so genannte Causa Özil, sondern spürt der besonderen Rolle jener Spieler für die Nationalmannschaft nach, deren Familien einst aus der Türkei kamen, die aber selbst in Deutschland geboren und aufgewachsen sind. Dabei benennt und kritisiert er sehr deutlich, das, was in Deutschland als Hass oder Ablehnung gegenüber Ausländern gelte, habe in Wahrheit immer die Türken gemeint, als die erste größere Bevölkerungsgruppe, die neben einer fremden Kultur auch einen anderen Glauben pflegte. Sehr deutlich beschreibt er, wie vorschnell viele von uns über eine Situation urteilen, die uns doch gänzlich unbekannt ist: Als Kind zweier Welten, Kulturen und Länder aufzuwachsen, mit dem unbedingten Wunsch, beiden gerecht zu werden und im Wissen darum, mit jeder Entscheidung eine der beiden Seiten zu verprellen. All das nutzt der Autor jedoch nicht, um Verhaltensweisen zu entschuldigen, sondern vielmehr, um Versäumnnisse bei der Integration zu illustrieren, die wir uns letztlich alle zuzuschreiben haben.

„Der Fall Özil“ ist ein wichtiges, unaufgeregtes, ein sehr klares und schlüssiges Buch geworden. Abgerundet wird es nicht nur durch viele Zitate von unter anderem Journalisten während des Turniers in Russland, sondern auch durch Beiträge von Sportwissenschaftler Diethelm Blecking, Migrationsforscher Robert Claus und İlker Gündoğan, dem Bruder von Ilkay Gündoğan, der als Doktorand an der Ruhr-Universität Bochum aktuell den Forschungsschwerpunkt politische und wirtschaftliche Entwicklungen im chinesischen Fußball betreibt. Insgesamt ein absolut wichtiger Debattenbeitrag, dem viele Leser zu wünschen sind.

|| Disclaimer: Der Autor zitiert im Buch an zwei Stellen aus meinen Kolumnen in der Allgemeinen Zeitung rund um die WM 2018, weshalb der Verlag mir ein kostenloses Exemplar zur Verfügung gestellt hat. Diese Tatsache hat meine Besprechung in keinster Weise beeinflusst. ||

Benefizlesung mit Lotto zugunsten der DKMS

Stell dir einmal vor, du bekommst mit dem, was du tust, ein bisschen Aufmerksamkeit. Was ist da naheliegender, als sie für den guten Zweck zu nutzen? Keiner von uns kann die Welt retten, aber wir alle können sie im Kleinen verbessern – und genau das möchte auch ich tun, wann immer sich die Möglichkeit dazu bietet. Ein Thema, das mir dabei sehr am Herzen liegt, ist laut zu sein gegen Rechts, gegen Nazis, gegen Ignoranz in allen Teilen der Gesellschaft. Ein zweites ist die Arbeit der DKMS, die ich schon seit vielen Jahren persönlich unterstütze.

Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein.

Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein.

Als ich mit Dirk Martin, Prokurist bei Lotto Rheinland-Pfalz, vor einiger Zeit beruflich zu tun hatte, da stand die Veröffentlichung meines Mainz 05-Krimis „Im Schatten der Arena“ kurz bevor. Wir kamen ins Quatschen, stellten fest, dass wir in vielen Dingen einen gemeinsamen Nenner finden und so war die Idee in der Welt, zusammen eine Benefiz-Lesung zugunsten der DKMS in der Loge von Lotto im Mainzer Stadion auf die Beine zu stellen. Als Autorin kann ich dazu vor allem zwei Dinge beisteuern: mich und meine Bücher. Mich in diesem Fall ohne das übliche Honorar, um die gute Sache zu unterstützen. Mein Buch eben im Rahmen der Lesung.

Gute Stimmung auch auf der Bühne.

Gute Stimmung auch auf der Bühne.

Lotto steuerte nicht nur die eigene Loge dabei, sondern lud zum Imbiss auch in die des Vereins, was für die anwesenden Fans wirklich eine sehr schöne Sache war. Und eine dritte Loge wandelten sie gemeinsam mit der DKMS ins „Stäbchen-Hauptquartier“ um, in dem die anwesenden Gäste sich nach dem bekannten Motto „Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein“, für die DKMS registrieren konnten. Torsten Zimmermann machte großartige Fotos von der Veranstaltung, Malino Schust drehte einen tollen kleinen Film und der Societäts-Verlag war unter anderem durch Verlagsleiter René Heinen erneut ganz wunderbar präsent. Die Mitarbeiter von Lotto organisierten sowohl im Vorfeld der Veranstaltung als auch am Abend selbst ganz famos, namentlich sei hier Jennifer Jonas fürs Veranstaltungsmanagement erwähnt. Clemens Buch moderierte sehr sympathisch und die DKMS war vertreten durch Ralf Peters, der auch einige Worte zur Arbeit der Organisation sagte.

So, wie ich vor der Lesung ein paar persönliche Worte zu Toni Marino sagen konnte, der wir diesen Abend gewidmet haben. Als ich mein 11. Schuljahr in Mississippi verbrachte, lernte ich dort Lacy Marino kennen. Toni, die Tochter meiner Highschool-Freundin, ist 2016 nach langem und tapferem Kampf gegen die Krankheit an Leukämie gestorben. Zuvor hatte Toni mehrfach Knochenmark erhalten, zum einen von ihrem Bruder Kam, aber auch eine Fremdspende. Für ihre Familie ist jeder Tag wertvoll, den sie dadurch mit ihr gewinnen konnten.

Ein wunderbar interessiertes Publikum mit bekannten und unbekannten Gesichtern. (Fotos: Torsten Zimmermann)

Ein wunderbar interessiertes Publikum mit bekannten und unbekannten Gesichtern. (Fotos: Torsten Zimmermann)

Die Lesung gerade im Stadion, mit dem Blick aufs Spielfeld, war natürlich ein sehr schönes Ereignis. Das große Interesse der Gäste am Buch ließ sich auch daran ablesen, dass ich mit einer prallvollen Bücherkiste anreiste und nur drei Restexemplare wieder mit nach Hause nahm. Die Stimmung war gut und ich denke, alle hatten ihren Spaß an dem Abend. Und das ist schließlich das Wichtigste.

Na, fast: Auch die Spendendose für die DKMS konnte sich am Ende sehen lassen. Hier nochmal ein besonders großes Dankeschön an Lotto, die die Kosten für alle Registrierungen an diesem Abend übernahmen. Schön, wenn man solche Partner hat.

Im Schatten der Arena: Stand jetzt

Es ist nun einen Monat her, dass Im Schatten der Arena ausgeliefert worden ist. Seither kann man das Buch überall im lokalen Handel, aber natürlich auch auf der Homepage des Societäts-Verlags oder dem Shop der Autorenwelt kaufen. Ich bin ja mehr für die Buchstaben verantwortlich als für die Zahlen, aber der Verlag ist zufrieden damit, wie der Verkauf angelaufen ist.

Montage

Persönlich habe ich inzwischen etwa 100 signierte Bücher an Interessierte verschickt, die bei mir direkt bestellt habe. Außerdem häuft sich das Feedback, was für mich als Autorin natürlich super ist. Ob es nun erste, sehr wohlwollende Rezensionen auf Amazon sind, klassische Zeitungsartikel, Fotobeiträge mit dem Buch auf Instagram, Twitter und Facebook oder Mails an mich direkt, ich sauge alles mit großer Freude und Begeisterung auf. Deswegen an dieser Stelle ein ganz großes DANKESCHÖN an alle, die sich die Zeit dafür nehmen.

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Dramatik und Spannung wurden hier sehr bildhaft und ideenreich geschaffen. Eine kleine Hommage an die Stadt Mainz und unseren
Verein. Großartig!

Fabrizio Hayer

Auch einige Podcasts haben sich inzwischen mit dem Buch beschäftigt. Tobias Migge hat in seinem sehr feinen Podcast 2 READ or not 2 READ eine total schöne Besprechung aufgenommen, in der er einen Schwerpunkt auf die Trauerarbeit der Protagonistin Jo nach dem Tod ihres besten Freundes legt. Unbedingt reinhören! Außerdem war ich bei Andreas Thies auf Mein Sportradio zu Gast und habe ein bisschen über das Buch geplaudert und mit Sascha Rebiger habe ich in seinem wirklich empfehlenswerten Podcast mit dem großartigen Namen Bälle und Bücher unter anderem über die Entstehung des Krimis gesprochen.

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Der Verlag hat sich nun entschieden, 15 Bücher für eine Leserunde bei Lovelybooks zur Verfügung zu stellen, die ich begleiten werde. Dafür kann man sich bis Freitag, 8. Juni, bewerben. Bereits am Donnerstag, 7. Juni, steht die mittlerweile dritte Lesung aus dem Krimi an. Nach der Premiere im Hugendubel und einer kleineren Lesung im Neustadtladen in Mainz folgt nun eine Benefizlesung gemeinsam mit Lotto Rheinland-Pfalz in deren Loge in der Opel Arena. Die Veranstaltung steht ganz im Zeichen der DKMS, für die an diesem Abend Spenden gesammelt werden. Außerdem ist ein Team der gemeinnützigen Organisation vor Ort und die Gäste können sich vor und nach der Lesung registrieren: Mund auf, Stäbchen rein, Spender sein.

Montage 2

Der Abend ist Toni Marino gewidmet. Ich freue mich sehr, dass Lotto unter besonderer Mitwirkung von Dirk Martin die Veranstaltung für die gute Sache ermöglicht. Eine weitere Lesung wird es nach der Sommerpause auch im neuen Fanhaus des Fanprojekts Mainz geben. Die Details dazu verrate ich dann zu gegebener Zeit. Euch und Ihnen allen vielen Dank – fürs Interesse, fürs Feedback, fürs Mitfiebern und Weiterverbreiten. Alleine wäre das alles nur halb so schön. Danke, von Herzen.

|| Danke für die Fotos an Frühes Vogerl, Christian Viering, Pollux, Jochen Weicker, Flachlandknipse, Ajnor Rethcotrebuär, Hoppipolla und Genderbeitrag. ||

FAQ: Im Schatten der Arena

Seit 11. Mai ist „Im Schatten der Arena“ im Handel. Das ist nicht nur mein erster Krimi, sondern nach bislang drei Sachbüchern auch mein erster Roman und alles ist neu und aufregend. In den vergangenen Tagen habe ich schon rund 60 Bücher auf die Reise geschickt, der Verlag versendet Rezensionsexemplare und ich bin sehr neugierig, wie die Geschichte aufgenommen wird. Weil mich dazu immer ähnliche Fragen erreichen, hier mal eine Zusammenfassung der Antworten.

Im Schatten der Arena

Wo sollen wir den Krimi kaufen, damit du am meisten davon hast?
Wer das Buch signiert oder mit einer Widmung möchte, kann es gerne per Mail direkt bei mir bestellen. Generell freue ich mich, wenn ihr es der Buchhandlung eures Vertrauens besorgt, um den lokalen Handel zu unterstützen. Wer gerne online bestellen will, kann das zum Beispiel im Shop der Autorenwelt tun, die sehr fair abrechnen – oder auf der Homepage des Verlags.

Bekomme ich für mein/e/n Blog/Podcast/Zeitung ein Rezensionsexemplar?
Meldet euch gerne direkt bei mir, ich leite die Anfragen an den Verlag weiter. Grundsätzlich freuen wir uns natürlich über jede Besprechung und die meisten Anfragen sind machbar.

Im Schatten der Arena

Wird es Lesungen geben?
Aber klar! Die Premiere ist am Freitag, 18. Mai, um 17.30 Uhr im Hugendubel Mainz (Filiale Am Brand). Ich freue mich schon sehr darauf und hoffe, es kommen viele Zuhörer. Bringt Familie und Freunde mit! Natürlich könnt ihr im Hugendubel an dem Abend auch Bücher erwerben.
Die zweite Lesung findet am Dienstag, 22. Mai, um 19 Uhr im SPD-Neustadtladen statt. Auch hier gibt es die Möglichkeit, Bücher zu kaufen.
Am Donnerstag, 7. Juni, findet in der Loge von Lotto Rheinland-Pfalz eine Benefizlesung zugunsten der DKMS statt. Der Abend ist Toni Marino gewidmet. Weitere Infos folgen.

Wie kann ich dich unterstützen?
Ich freue mich über jeden, der einfach Lust hat, mein Buch zu lesen. Wer zusätzlich eine kleine Rezension – zum Beispiel bei Amazon oder LovelyBooks – hinterlässt oder anderswo trommelt, macht mir natürlich eine besondere Freude. Sehr schön finde ich auch, wenn mich per Mail oder über die sozialen Netzwerke Bilder davon erreichen, wo der Krimi überall unterwegs ist.

Zum Abschluss noch ein kleiner Programmtipp: Am Mittwoch, 16. Mai, bin ich von 15 bis 17 Uhr in der Sendung Radio-Illustrierte bei Radio Rheinwelle 92,5 zu Gast. Hört doch mal rein.

Vielen lieben Dank für euer Interesse!