Gegnerbetrachtung: Mainz 05 beim FC Augsburg

Neu im Blog: die Gegnerbetrachtung. Vor den Auswärtsspielen des 1. FSV Mainz 05 spreche ich künftig mit Journalisten, Podcastern und Bloggern darüber, was die 05er in der Fremde erwartet. Diesmal habe ich mit Andreas Riedl über den FC Augsburg gesprochen.

Sehr lesenswert: die Rosenau Gatette. (Foto: Screenshot)

Sehr lesenswert: die Rosenau Gatette. (Foto: Screenshot)

Hallo Andy, danke, dass du dir die Zeit für meine Fragen nimmst. Normalerweise bloggst du zum FC Augsburg in der Rosenau Gazette. Die Erklärung für den Namen des Blogs finde ich wunderschön. Magst du meinen Lesern davon erzählen?
Die Rosenau ist die Heimat des FC Augsburg. Im Rosenaustadion trug der FCA bis 2009 seine Heimspiele aus, bevor er in die neue Arena umzog. Das Wort „Gazette“ hat für mich eine starke Verbindung mit Italien. Helmut Haller, der beste Spieler, der je für den FC Augsburg spielte, wechselte vom FCA nach Italien. Daher gibt es auch dort eine Verbindung, die in der Vereinshistorie ihren Ursprung hat. Außerdem verbinde ich mit einer „Gazette“ auch immer etwas Boulevard im besseren Sinne, das heißt eine Meinung abseits des rein faktenbasierten Journalismus. Denn am Ende ist es hauptsächlich mein persönlicher Blog, auf dem sich meine persönliche Meinung – und die anderer Autoren – wiederfindet.

Alleine für den Begriff „Fußballromantik“ muss man heute ja schon damit rechnen, belächelt zu werden. Was glaubst du, wieso Romantik oder auch Wurzeln für diesen Sport – und nicht zuletzt seine Fans – wichtig sind?
Ich bin nun selbst kein talentierter Sportler, aber habe während meiner Jugend aktiv Fußball gespielt. Mein damaliger Trainer, Horst Bergsträßer, hat mich dann irgendwann gefragt, warum ich mir das denn antun würde. Ich habe salopp etwas in der Art geantwortet: „Es ist Fußball. Jede Mannschaft kann gewinnen.“ Und das macht für mich immer noch den großen Reiz dieses Sports aus. Auch wenn deine Woche schlecht läuft und du nicht gut drauf bist, kannst Du dich aufs Wochenende freuen, denn dein Club spielt und kann gewinnen. Und wenn er das tut, dann ist die Woche gerettet. Das alles basiert auf Fairness, denn nur so ist der Sieg am Ende des Tages auch etwas wert. Diese Romantik und die Basis der sportlichen Fairness ist für mich die Essenz des Sports.

Beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem FCA: Andy Riedl. (Foto: privat)

Beschäftigt sich seit vielen Jahren mit dem FCA: Andy Riedl. (Foto: privat)

Es ist nicht neu, dass es im Fußball um Geld geht. Die Summen wurden zuletzt aber immer noch absurder und generell überwiegt an vielen Stellen der Zirkus. Für viele Fans stellt sich die Frage, was sie dem noch entgegensetzen können. Wie würdest du das beantworten?
Prinzipiell haben Fans in Deutschland noch einen erheblichen Einfluss. 50+1 sichert in den meisten Clubs den Mitgliedern eine Stimmmehrheit. Über Selbstorganisation und entsprechende Einflussnahme finden Fans immer wieder Gehör und können Entscheidungen in ihrem Sinne treffen. Dennoch stelle ich mir mehr und mehr die Frage, ob es nicht ein Kampf gegen Windmühlen ist. Selbst wenn man einen Teil der großen schweigenden Masse mobilisiert bekäme, kämpft man gegen DFB und DFL, die überkommerzialisiert und korrupt sind. Ich bin leider mittlerweile etwas desillusioniert.

Zu den Themen, die vielen Fans schwer auf der Brust liegen, gehört die stetige Erweiterung des Spieltages, zuletzt um fünf Partien pro Saison am Montagabend. In Mainz wurde bei der Partie gegen Freiburg lautstark dagegen protestiert. Was hältst du von solchen Aktionen?
Ich halte sie für dringend notwendig. Nachdem wir uns in der ersten Saison der Montagsspiele befinden, muss es jetzt noch Protest geben. Es ist ansonsten wie bei Elfmetern, die nicht gegeben werden: Es wird von Spielern und Mannschaft erwartet, dass sie protestieren. Ohne Protest wird schweigende Zustimmung angenommen. Wenn der Protest dazu noch originell und friedlich ist, dann hat das Ganze zudem einen gewissen Unterhaltungswert und freut mich noch mehr.

Ihr hattet gegen Dortmund selbst ja auch ein Montagsspiel. Wie haben sich die Fans des FCA in der Thematik positioniert und wie eng verfolgst du da von deinem Wohnort Frankfurt aus auch die Aktivitäten der Szene?
Die organisierte Augsburger Fanszene hat das Spiel – genau wie viele Dortmunder Fanclubs – boykottiert und setzt sich lange schon für fanfreundliche Anstoßzeiten und entsprechende Kilometerbegrenzungen bei Auswärtsspielen ein. Ich verfolge die Aktivitäten von Frankfurt aus doch recht aufmerksam, wobei die organisierten Fans auch in Augsburg nicht zu übermäßiger Transparenz tendieren.

Apropos Frankfurt: Fehlen dir in der Fremde die Besuche im Stadion? Und was hat dich einst zu einem Fan der Augsburger werden lassen?
Ja, die Stadiongänge sind mit Sicherheit das, was mir am meisten fehlt. Es lässt sich auch nicht ersetzen. Ich kann nicht einfach zur Eintracht oder zum FSV gehen und habe das gleiche Erlebnis. Ich identifiziere mich mit den Clubs nicht annähernd so, wie mit dem FCA und lasse es entsprechend gleich bleiben. Ich bin dann eben doch kein Eventfan. Dann hätte ich auch gleich meiner Jugendliebe, dem FC Bayern München, treu bleiben können. Der Zirkus dort hat mich allerdings irgendwann verloren und ich damit auch meine Beziehung zum Fußball zum größten Teil. In 2006 hatte ich dann die Möglichkeit, bei der WM in München zu arbeiten, bei der viele Menschen enthusiastisch diesen Sport gefeiert haben. Da hatte ich dann wieder richtig Lust. Zufällig stieg der FCA damals in die zweite Bundesliga auf und meine Familie beschloss, sich geschlossen Dauerkarten zu holen. Ich bin mir nicht sicher, ob die Bundesligajahre an diese Jahre in der Rosenau jemals heranreichen können. Damals habe ich den Fußball in seiner eigentlichen Art wiederentdeckt und bin seitdem dem FCA treu geblieben.

Mainzer Fans in Augsburg im September 2016. (Foto: Meenzer on Tour)

Mainzer Fans in Augsburg im September 2016. (Foto: Meenzer on Tour)

Du hast es gerade schon erwähnt, der FC Augsburg ist 2006 in die 2. Bundesliga aufgestiegen. Seither schreibt der Verein, so nehme ich es aus der Ferne war, eine ähnliche Geschichte wie Mainz 05, will heißen, man macht aus wenig viel und die handelnden Personen sowie der Zusammenhalt sind wichtige Erfolgsfaktoren. Wer sind die wichtigsten Macher im Verein?
In Augsburg bestimmt seit vielen Jahren ein Dreigestirn aus Trainer, Manager und Präsident des e.V. bei wichtigen sportlichen Entscheidungen. Dies sind momentan Manuel Baum, Stefan Reuter und Klaus Hofmann. Wobei der wichtigste Mann beim FCA wohl Stefan Reuter ist, der die sportlichen Fäden zusammenführt und in dieser Hinsicht die Richtung vorgibt.

Als Markus Weinzierl vor der vergangenen Saison den Verein verlassen hat, haben etliche Beobachter dem FCA prophezeit, ohne den Erfolgscoach zu straucheln. Dirk Schuster war dann offenbar auch ein großes Missverständnis, aber Manuel Baum führt die Mannschaft souverän und besonnen. Warum ist er der perfekte Mann für den FCA?
Manuel Baum erfüllt zwei extrem wichtige Kriterien, die als Trainer beim FCA unerlässlich sind. Einerseits harmoniert er sehr gut mit Stefan Reuter und seinem Team. Andererseits hat er zwar eine klare Idee wie er Fußball spielen will, ist aber lernfähig, als dass er diese an die Möglichkeiten seines Teams mittlerweile anpassen kann. Wie auch in Mainz ist es in Augsburg nicht möglich, dass ein Team die Ideen seines Trainers vollständig umsetzt. Die Qualität im Kader ist hierfür nicht auf allen Positionen vorhanden. Das Team abhängig von Personal und Gegner einzustellen, ist eine große Kunst, die Manuel Baum sehr gut beherrscht.

Stichwort Missverständnis: Wieso hat es eigentlich mit Schuster und Augsburg nicht funktioniert? Und warum ist Markus Weinzierl auf Schalke nicht angekommen?
Dirk Schuster hatte keinen Erfolg, weil er seine Idee von Fußball nicht an den Kader in Augsburg angepasst hat, der deutlich mehr Potential gehabt hätte, als er aus ihm rausgeholt hat. Und Markus Weinzierl ist aus meiner Sicht zur falschen Zeit nach Schalke gewechselt. Mitten im Umbruch, ohne klare fußballerische Idee aus dem Management, dazu mit einem komplizierten Kader, musste man zu diesem Zeitpunkt noch attestieren, dass Schalke damals einfach noch Schalke war. Man sollte allerdings in diesem Zusammenhang den Einfluss von Stefan Reuter auf den Erfolg in den Weinzierl-Jahren in Augsburg berücksichtigen. Weinzierl war vor allem im Gespann mit einem sportlich kompetenten Manager, der seine Ideen und Konzepte ergänzte, sehr erfolgreich.

Die 05-Spieler bejubeln den Führungstreffer durch Jhon Córdoba. (Foto: Meenzer on Tour)

Die 05-Spieler bejubeln den Führungstreffer durch Jhon Córdoba. (Foto: Meenzer on Tour)

Was Mainz 05 und den FC Augsburg definitiv verbindet, ist der Umstand, dass richtig gute Spieler schnell zu einem größeren Verein wechseln. Ein Weg, um in der Liga trotzdem zu bestehen, ist gute Nachwuchsarbeit. Wie seid ihr da aufgestellt?
Die Nachwuchsarbeit war bei uns über viele Jahre unterentwickelt. Einerseits lag das an fehlender Infrastruktur, die erst über viele Jahre aufgebaut werden musste. Andererseits hat Markus Weinzierl den Spielern aus dem Jugendbereich auch keine Chance gegeben. Dies hat sich schon unter Dirk Schuster rapide geändert. Spätestens unter Manuel Baum zeigt sich nun, dass der Aufbau des Nachwuchsleistungszentrums sich gelohnt hat und wir in Zukunft mit mehr Spielern aus dem eigenen Nachwuchs rechnen können.

Welche Spieler haben es in den letzten Jahren aus eurem Nachwuchs bis hoch in die Bundesliga geschafft?
Die Liste ist überraschend lang, zumindest für unsere Verhältnisse. Neben Kevin Danso, Tim Rieder, Julian Günther-Schmidt und Raphael Framberger, die in der letzten Saison ihr Debüt gefeiert haben, hat in diesem Jahr Marco Richter den Sprung geschafft und scheint sich zu etablieren.

Aktuell steht der FCA mit 37 Zählern auf Rang 11 und der Klassenerhalt ist so gut wie sicher. Zwischendurch schien mal mehr drin zu sein, da schnupperte Augsburg an den europäischen Rängen. Drückt das die Stimmung im Verein oder gilt der Klassenerhalt als erste Priorität?
Manuel Baum hat letztens auf einer Pressekonferenz erneut betont, dass der Klassenerhalt unsere Meisterschaft ist. Vor der Saison sind wir von sehr, sehr vielen Experten auf Platz 18 der Tabelle getippt worden. Der Saisonverlauf und vor allem die frühe Sicherheit sind für uns eine unglaubliche Leistung. Wenn mir jemand vor ein paar Jahren erzählt hätte, was wahrscheinlicher ist: Der FC Bayern wird Serienmeister oder wir halten sieben Mal die Klasse, dann hätte ich auf die Bayern getippt. Mit dem Klassenerhalt sind alle Ziele mehr als erfüllt.

Das Ziel des FCA am Sonntag: 40er-Marke knacken. Das Ziel der 05-Fans: 3er holen. (Foto: Meenzer on Tour)

Das Ziel des FCA am Sonntag: 40er-Marke knacken. Das Ziel der 05-Fans: 3er holen. (Foto: Meenzer on Tour)

In der Saison 2016/2016 hat Augsburg in der Europa League gespielt, Partien wie die gegen Liverpool wurden begeistert gefeiert. Hat sich durch diesen Erfolg das Anspruchsdenken bei den Fans verändert? So eine tolle Saison wirkt da ja manchmal mehr als Fluch denn Segen.
Ich glaube nicht, dass sich grundsätzlich das Anspruchsdenken der Fans in Augsburg verändert hat. Das ist schon immer noch sehr familiär und bedacht. Aber klar, die normalen Mechanismen sind auch in Augsburg erkennbar. Auch bei uns wird manchmal zur Halbzeit gepfiffen und die Menschen wollen unterhalten werden.

Wie nimmst du generell das Verhältnis zwischen Fans und Vereinsführung wahr und wie intensiv ist der Austausch? Wie stark sucht auch der Verein die Kommunikation mit dem Anhang? Und wie aktiv ist eure Szene?
Es gibt Austausch, allerdings bin ich mir nicht sicher, ob es ein gegenseitiges Verständnis gibt. Auch bei uns ist diese Beziehung nicht unkompliziert. Inwiefern der Verein aktiv Themen vorantreibt und angeht, ist mir nicht bekannt. Unsere Szene ist aktiv und engagiert sich in vielerlei Hinsicht in bemerkenswerter Weise. Anstatt auswärts nach Leipzig zu fahren wird zum Beispiel eine Blutspendenaktion organisiert, es gibt Engagement für Obdachlose und einen Arbeitskreis Soziales. Dazu gibt es eine Initiative, die Stehtribüne in Uli-Biesinger-Tribüne umzubenennen, nach einem der großen Augsburger Fußballhelden.

Einer der prominenten Neuzugänge vor der Saison war Michael Gregoritsch vom HSV. Und natürlich ragt der aktuell verletzte Alfred Finnbogason heraus. Wen würdest du sonst noch aus dem Kader hervorheben wollen in Sachen Leistungsstärke?
Wir haben in dieser Saison viele Spieler, die auf einem sehr guten Niveau spielen. Held der Saison ist bisher für mich Philipp Max, der für einen Linksverteidiger offensiv sehr gute Bälle spielt und so viele Torvorbereitungen auf dem Konto hat, wie noch kein Verteidiger in der Bundesliga zuvor. Darüber hinaus spielen Routiniers wie Marwin Hitz und Daniel Baier eine sehr gute Serie und unsere Innenverteidigung um Jeffrey Gouweleeuw und Martin Hinteregger ist ein Prunkstück. Zusätzlich muss ich bei Caiuby Abbitte leisten, der nochmals einen Leistungssprung gemacht hat. Offensiv setzt er unheimlich viele Akzente und auch defensiv hat er sich verbessert. Jünger wäre er für den FCA nicht zu halten.

Auch, wenn Andy Riedl etwas dagegen hat: So wollen die 05er am Sonntag wieder jubeln. (Foto: Meenzer on Tour)

Auch, wenn Andy Riedl etwas dagegen hat: So wollen die 05er am Sonntag wieder jubeln. (Foto: Meenzer on Tour)

Die letzten Heimspiele gegen Hoffenheim, München und Werder hat Augsburg verloren. Die Ziele gegen Mainz 05 sind klar: 40 Punkte erreichen und den Fans einen Heimsieg bescheren. Abgesehen davon, dass ihr es starke Gegner waren: Woran hat es daheim zuletzt gehapert?
Es mangelt an der Kaderbreite. In der Spitze haben wir einen sehr guten Kader, wenn mehrere Leistungsträger ausfallen, wie in diesen Spielen, dann können wir das nicht über mehrere Spiele auffangen. Dann stimmen die Abläufe nicht und die Routine fehlt. Außerdem mag ich nicht ausschließen, dass das letzte Quäntchen gefehlt hat, nachdem der Klassenerhalt quasi sicher ist.

Zwischen den letzten beiden Heimniederlagen gab es je einen Punkt auswärts in Wolfsburg und Leverkusen sowie nach der Niederlage gegen Hoffenheim den Dreier gegen Hannover. Was macht dich zuversichtlich vor der Partie gegen Mainz? Was macht dir Sorgen?
Sorgen machen mir der anhaltende Tinnitus von Daniel Baier und die Wade von Alfred Finnbogason. Der Trend macht mir allerdings Hoffnung. Bis zum unberechtigten Platzverweis war gegen Wolfsburg auch deutlich mehr drin und gegen Bayern haben wir deutlich besser ausgesehen, als das Ergebnis das suggeriert. Insgesamt hat die Leistung der Mannschaft gepasst und nur die Ergebnisse spiegeln das nicht ganz wieder. Zusätzlich kommt uns eure Situation entgegen, denn den Druck habt ihr, aus Augsburg etwas mitnehmen zu müssen. Mit all der gebotenen Ruhe bin ich da sehr zuversichtlich.

Welche Marschroute erwartest du am Sonntag, worauf sollte 05-Trainer Sandro Schwarz seine Mannschaft taktisch einstellen?
Insgesamt stehen wir defensiv nach der Rückkehr von Jeffrey Gouweleeuw wieder sehr gut. Offensiv werden sich die Mainzer die Zähne ausbeißen und Geduld brauchen. Nach vorne könnte Marco Richter seine Chance von Anfang an bekommen. Er hätte sie sich verdient und wir damit haben einen zusätzlichen Spieler auf dem Feld, der wie Gregoritsch durch seine individuelle Klasse den Unterschied machen kann. Ich glaube das wird am Samstag eine zähe Partie, die durch individuelle Aktionen eventuell entschieden wird. Da sehe ich uns dann allerdings vorne.

Und wie geht das Spiel aus?
2:0 für uns. Richter und eine Torvorbereitung von Max werden den Unterschied machen.

Danke für das Gespräch!

|| Danke an Meenzer on Tour für die wunderbaren Bilder aus Augsburg. ||

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