Wortpiratin meets Meenzer on Tour

Für die neue Folge von „Wortpiratin rot-weiß“, meiner Videokolumne für die Allgemeine Zeitung, hatte ich das große Vergnügen, mich mit Christoph Kessel im Bruchwegstadion zu treffen. Als Meenzer on tour macht er bei seinen zahlreichen Auswärtsfahrten ziemlich tolle Bilder. Sein Blickwinkel ist dabei der des Fans aus dem Blog, was auch daran liegt, dass in seinen Anfangszeiten mit dem Zaunsturm 1905 der Blick von der Seitenlinie und mit Rheinhessen on tour die Sicht innerhalb des Blocks bereits dokumentiert wurde.

Sein aktuelles fußballerisches Interesse gilt vor allem der U23, außerdem freut er sich schon wieder auf das Abenteuer Europa. Sehenswert sind auch seine tollen Reisefotos. Film ab!

Interview – Zwillinge: Einer schreit immer

Für ihren wunderbaren Familienblog Zwillinge: Einer schreit immer hat Anne mir ein paar Fragen zu meinem Buch Unzertrennlich – 20 Geschichten von Zwillingen gestellt. Da ich gerade in dessen Entstehungspase viel in ihren Texten geschmökert habe und sie zu den Zwillingsbloggern gehört, die ich im Anhang des Buches empfehle, hat mich diese Begegnung besonders gefreut.

Woher kommt dein Interesse am Thema Zwillinge?
Das ist ehrlich gesagt vielschichtig. Zum einen fasziniert mich Familie ganz allgemein, nicht nur als, nennen wir es mal Lebensmodell, sondern auch die ganzen inneren Zusammenhänge. Ich habe selbst keine Kinder, bin aber mit Leib und Seele Tante. In den Kindern meiner zwei Schwestern – jeweils ein Junge und ein Mädchen, in der Reihenfolge – sehe ich zum Beispiel viel von meinem Vater. Dann schauen sich die beiden Cousinen auf Kinderbildern so ähnlich. Meine große Schwester hat andererseits viel von unserer Tante. Das finde ich wunderbar.

Zwillinge: Einer schreit immer (Screenshot)

Zwillinge: Einer schreit immer (Screenshot)

Zwillinge wiederum haben schon eine Faszination auf mich ausgeübt, als ich noch ein Kind war. Mit mir in die Klasse gingen Zwillingsmädchen, mit denen wollte ich immer spielen – wahrscheinlich habe ich die Armen damit total genervt. Und meine Patentante, die ein ganz wichtiger Mensch für mich war, hatte einen Zwillingsbruder. Er ist im Krieg gefallen und sie hat nicht oft von ihm gesprochen, aber wenn, war diese besondere Bindung total spürbar. Vor drei Jahren schließlich ist meine beste Freundin Mama von Zwillingen geworden und in die beiden Dötze bin ich total verliebt.

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Natürlich findet ihr den Blog auch auf Facebook und Twitter. Schaut doch mal vorbei!

Wortpiratin meets Stadionsprecher

Eltern hüten ihre Kinder 18 Jahre, Stadionsprecher Klaus Hafner hütet den 1. FSV Mainz 05 schon deutlich länger. Wann er aufhören wird, steht bereits fest, ist aber noch ein Geheimnis. Worauf es beim Nachfolger ankommt, verrät er in der aktuellen Folge von „Wortpiratin rot-weiß“. Außerdem philosophieren wir darüber, wieso Martin Schmidt beinahe die Stadt hätte verlassen müssen und worauf es bei der aktuellen Strukturdebatte ankommt – und Klaus Hafner überrascht mich damit, dass er sich noch an das kleine Blöckchen erinnert, mit dem ich vor vielen Jahren zum ersten Mal bei einem Termin für die Allgemeine Zeitung vor ihm stand.

Videokolumne: Wortpiratin rot-weiß

Künftig greife ich für die Allgemeine Zeitung nicht nur zum Stift, sondern treffe vor der Kamera alle zwei Wochen Menschen, die dem 1. FSV Mainz 05 besonders verbunden sind – oder zufällig die Wege des Vereins kreuzen. Die Folge #1 ist seit einer Woche online und mein ganz besonderer Dank geht an meinen wunderbaren ersten Gesprächspartner Peter Arens und die geduldige Crew bei arens intercoiffure. Ein großes Dankeschön aber auch an Sergej Metzger und Alexandra Eisen fürs tolle Teamwork und an Lutz Eberhard, weil: überfällig. Es ist mir ehrlich ein Fest, solche tollen Projekte machen zu können. Der zweite Teil erscheint am 8. Juni.

Aus der Ankündigung in der AZ:
„Wenn Mara Braun als Wortpiratin für diese Zeitung über Mainz 05 schreibt, erleben die Leser eine besondere Mischung aus Hirn und Herz, aus Fußballsachverstand und Fanleidenschaft. Sie scheut sich nicht vor großen Emotionen und deutlichen Worten. [In ihrer neuen Videokolumne] wird sie alle zwei Wochen mit Menschen ins Gespräch kommen, die eng oder auf eine besondere Weise mit Mainz 05 verbunden sind. Den Anfang macht 05-Vizepräsident Peter Arens.

Außerhalb des Fußballs beweist der Friseurmeister haariges Talent. Weshalb sich Mara Braun auch vertrauensvoll in die Hände des Coiffeurs begeben hat. Die neue Video-Kolumne Wortpiratin rot-weiß – Erkennungszeichen: Pommestüte, gefüllt mit original rot-weißen 05-Gummibärchen – erscheint im zweiwöchigen Rhythmus immer mittwochs im Webangebot dieser Zeitung sowie auf dem Facebook– und Youtube-Kanal der AZ.“

Fußballnippes dringend gesucht!

Kennt ihr die Pralinenfabrik? Dort entstehen in einem Hinterhaus in der Mainzer Neustadt keine Köstlichkeiten für dem Naschteller, sie ist vielmehr das Domizil für drei sehr unterschiedliche Künstler. Zwei von ihnen, Henry J. Wintherberg und Ansgar Frings, gehören zu den teilnehmenden Kunstschaffenden der anstehenden Millerntor Gallery #6. Die Gallerie ist „ein internationales Kunst-, Musik- und Kulturfestival für kreatives Engagement. Initiiert von Viva con Agua und dem FC St. Pauli, ist sie eine soziale Kunstgalerie und ein Kulturfestival im Millerntor-Stadion. Über die universellen Sprachen Kunst, Musik und Fußball werden Impulse gegeben, um die Besucher zu gesellschaftlichem Engagement zu inspirieren.

An vier Tagen im Jahr wird das Stadion zu einer Plattform für Dialog und Austausch, auf lokaler sowie auf internationaler und interkultureller Ebene. Durch genre-übergreifende Kunstwerke sowie vielfältige Musik-, Kultur- und Bildungsprogramme wird sich mit der Frage beschäftigt, wie die Welt positiv gestaltet werden kann. Dabei lassen Interaktionsmöglichkeiten die Besucher zu Teilnehmenden an gesellschaftlichen Veränderungsprozessen werden.“ Die Künstler stellen 70% ihrer durch den Kunstverkauf erzielten Erlöse der Arbeit von Viva con Agua e.V. zur Verfügung, 30% gehen an die Kunstschaffenden selbst.

Henry + Ansgar

Bereits bei der Millerntor Gallery #5 gehörte Henry J. Wintherberg zu den Teilnehmern, für die Nummer sechs werden er und sein Atelierkollege Ansar Frings nun mehrere Skulpturen live vorm Stadion von St. Pauli bauen. Dafür brauchen Sie eure kleinen alten Fußball-Dinge und den schönen und häßlichen Fußball-Nippes, der in euren Kellern und auf euren Dachböden schlummert, sprich: alles, was mit Fußball zu tun hat. Zum Beispiel: Fußballschuhe, egal welche Größe, komplett oder defekt, im Paar oder einzeln — Bälle, alte, neue, kleine, große, kaputt, ganz, auch in Mini vom Kicker oder Tipp-Kick — Miniatur-Kram, Fußball in klein, kleine Tore, kleine Bälle, Tipkick — Fahnen — Wimpel — Schienbeinschoner — Stulpen — Torwarthandschuhe — Ballnetze — Trainingshütchen — oder auch größer, defekte Tore, Netze, Trainingskram… — Pokale — … Alle Sachen können auch kaputt sein und die Farbe ist egal, weil später alles lackiert wird.

Wer helfen kann und möchte, wendet sich direkt an die Pralinenfabrik. Danke!