Vor dem Heimspiel gegen RaBa: Die 05-PK im Ticker

Am Sonntag findet im Stadion in den Bretzenheimer Feldern das erste Geister-Heimspiel der 05er statt. Die Pressekonferenz dazu gab es am Freitag, wie schon zuletzt stellte Pressesprecherin Silke Bannick Fragen, die vorab oder live von den Journalist*innen eingereicht wurden.

Führt derzeit durch die 05-Pressekonferenzen: Silke Bannick. (Quelle: Screenshot)

Wichtiger Hinweis an alle, die das Stadiongelände derzeit aktiv nutzen: Asphaltierte Flächen und Parkplätze rund ums Stadion sind aufgrund des Hygienekonzepts am Spieltag gesperrt.

  • Heimspiel ohne Fans: Ist das eine besondere Herausforderung? Ist es überhaupt noch ein Heimspiel?.
    AB: Natürlich, weil sie nicht reisen müssen, weil sie in gewohnter Umgebung unterwegs sind, deshalb fühlt es sich an wie ein Heimspiel
    Ganz klar, schade und extrem, dass sie ohne die Fans auskommen müssen, aber das haben sie ja am Sonntag gegen Köln schon sehen können.
  • Muss er da speziell motivieren?
    AB: Nein, da muss er nicht nachhelfen, gerade auch das Hinspiel wollen die Spieler so nicht stehen lassen.
  • Plant der Verein oder planen die Fans Aktionen im Stadion?
    RS: Sie sind im engen Austausch mit den Fans schon durch die ganze Corona-Situation hindurch und gehen auf die Fans zu, die haben von sich aus gesagt, sie wollen nichts planen, das nehmen sie respektvoll zur Kenntnis, dass die Fans da keine Aktionen wollen.
Im engen Austausch mit den Fans: Rouven Schröder. (Quelle: Screenshot)
  • Inwiefern ist die Organisation verändert durch das Hygienekonzept?
    RS: Unter der Woche gab es jeden Tag Meetings zum Ablauf, Abnahme des Konzeptes vor Ort, die Mitarbeiter sind da sehr wissbegierig und fleißig; sie setzen Dinge um, Beispiel veränderte Spielersatzbänke – gerade wird auch wieder desinfiziert.
  • Die Spieler waren diese Woche wieder zuhause, was haben sie ihnen da an Regeln und Anweisungen mitgegeben?
    AB: Natürlich haben sie den Spielern Regel an die Hand gegeben für Zuhause, sie sind sich alle darüber im Klaren, dass sie weiter verantwortungsvoll arbeiten müssen, damit sie die Spiele so weitermachen können.
  • Wann wurde zuletzt und wann wird wieder getestet? Was können sie zu den Ergebnissen sagen?
    RS: Alle sind weiterhin negativ, zuletzt wurde am Mittwoch getestet, am Samstagmorgen dann erneut.
  • Taugt das Spiel Leipzig gegen Freiburg als Anschauungsmaterial für Sonntag?
    AB: Klar haben sie sich das gesehen, aber „wir müssen bei uns bleiben“.
  • Wie wollen sie die Leipziger Macht knacken?
    AB: Brauchen enge Räume und kurze Abstände, um das wuchtige Spiel der Leipziger zu unterbinden, zusätzlich zum eigenen Spiel mit Ball, für das sie natürlich auch Räume brauchen.
  • Könnten Sie sich mit einem Sieg in dem Spiel ein bisschen Luft verschaffen im Abstiegskampf?
    AB: Haben ein Heimspiel vor der Brust, klar, leider ohne Fans, aber eben ein Heimspiel. Drei Punkte wären natürlich ein riesen Schritt, sie können ja die Tabelle lesen.
    RS: Haben einen haushohen Favoriten vor der Brust, gehen trotzdem mit Selbstbewusstsein rein.
  • In Dortmund ist das Team nach dem Sieg in die leere Kurve gegangen. Ist etwas in dieser Art geplant?
    RS: Sowas kommt aus der Mannschaft heraus und wenn die das so fühlt, wird es eine wunderschöne Geste, aber da etwas zu planen sieht er nicht; sie wissen, dass die Fans hinter ihnen stehen, auch wenn es ein leeres Stadion ist, aber so eine Geste muss aus dem Kern der Mannschaft kommen, es darf da keine Vorschriften geben.
  • Der Kader ist aktuell bis auf Robin Zentner komplett fit. Kann das auch zum Problem werden?
    AB: Er sieht den großen Kader positiv, die Spieler wissen, wenn sie 11 gegen 11 spielen, müssen immer noch Spieler auf dem Nebenplatz andere Aspekte einüben, das ist eine Luxussituation.
    Im Spielersatz hatten sie neun gegen neun, auch die Wechselspieler, jeder wollte sich da präsentieren, genauso, wie man es sich vorstellt.
  • Laufen mit der Restsaison nun auch die Vertragsverhandlungen wieder?
    RS: Es war jetzt gerade mal ein Spieltag gemacht, das ist gut, dass sie da eine Tendenz haben und sehen, es funktioniert; sie müssen aber weiter demütig bleiben, es geht darum, die Saison zu Ende zu spielen, das macht es dem Club auch einfacher, zu planen.
    Es geht ja auch um die Liga, du kannst besser planen, „wenn du weißt, was du in der Tasche hast“.
    Sie sind aktuell ganz klar in der Beobachterrolle, es gibt also keine Vertragsgespräche.

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