SCHOTT goes Mainz 05: In Wörrstadt mehr erhofft

„Enttäuschendes 1:1 gestern, aber we keep going.“ Mit diesen Worten kommentierte Kapitänin Heiðrún Sigurðardóttir in ihrer Instagram-Story das Unentschieden der #SCHOTTgoes05-Frauen am Sonntag gegen TuS-Wörrstadt. Das Heimteam war in der 50. Minute vor etwa ebenso vielen Zuschauer*innen sogar in Führung gegangen, als Lina Immesberger einen Strafstoß verwandelte.

Der Ausgleich gelang dem TSV in der 83. Minute durch Maren Michelchen. Einen umstrittenen Elfmeter für SCHOTT konnte Lisa Gürtler dann gegen Wörrstadts Torhüterin Theresa Kehl nicht verwandeln.

Spielerisch waren wir die bessere Mannschaft. Wir hätten gewinnen müssen.“

Trainerin Nadine Kreß

Auswärts gegen die Tabellen-Achten der ersten Saisonhälfte hatte das Team von Nadine Kreß sich mehr erhofft als ein Unentschieden, mit dem der TSV in der zweiten Partie der Abstiegsrunde die Tabellenführung vorerst an TuS Issel abgeben muss.

Issel, in dessen Jugendabteilung (m) einst 05er Dominik Kohr gegen den Ball kickte, gewann ebenfalls am Sonntag 4:1 gegen den SV Dirmingen und ist nun im Heimspiel am kommenden Wochenende Gegner der Schott-Frauen. Anpfiff der Begegnung ist am 15. Mai um 14 Uhr.

Unterstützung des 05-Anhangs

Dem Team ist zu wünschen, dass in den ausstehenden Heimpartien – auch am 29. Mai und 5. Juni treten die Frauen zuhause an – bereits ein paar Fans aus dem Lager des 05-Anhangs nach deren Saisonende ihre Unterstützung für die Spielerinnen zeigen, die über eine Kooperation künftig mit dem FSV verbandelt sind und ab der Saison 2023/24 ganz unters 05-Dach schlüpfen.

Umkämpfte Partie in Wörrstadt. (Spielfotos: Awfotos069/SCHOTT)

Mittlerweile steht auch fest, wer die #SCHOTTgoes05-Frauen dann trainieren wird: Die SCHOTT-Verantwortlichen rund um Nadine Kreß und Till Pleuger haben sich die Dienste von Nicolai König gesichert. Der 34-Jährige stand seit Dezember 2021 in Diensten des SC Dortelweil, wo er sich mit seinem Team in der Aufstiegsrunde der Verbandsliga Süd die Meisterschaft und somit den Aufstieg in die Hessenliga gesichert hat.

Neuer Trainer steht fest

Nadine Kreß und Till Pleuger (rechts) vom TSV Schott mit Nicolai König. Foto: TSV Schott

Einigen Spielerinnen des TSV ist König bereits bestens bekannt: Seit 2016 betreut er die Frauen-Fußball-Auswahl der Goethe-Universität Frankfurt am Mainz, der auch einige Spielerinnen des Mainzer Teams angehören, unter anderem Kapitänin Sigurðardóttir. Gemeinsam haben beide in der Vergangenheit bereits Titel sammeln können.

Neben seiner vorrangigen Verantwortlichkeit für das erste Team soll König die generelle Entwicklung der baldigen 05-Abteilung mit im Blick behalten.

SCHOTT goes Mainz 05 (22/16): Rundenstart geglückt

Mit einem souveränen 7:0 sind die Frauen des TSV SCHOTT Mainz am Sonntag, 24. April, gegen den saarländischen SV Dirmingen in die Abstiegsrunde der Regionalliga Südwest gestartet. Den Frust darüber, auf den letzten Metern den sechsten Platz – und damit die fast sicher geglaubte Berechtigung zur Teilnahme an der Aufstiegsrunde für die 2. Liga – verpasst zu haben, hatte sich das Team schon in der 2. Runde des Verbandspokals Südwest vom Leib geschossen.

Dort gelang gegen die Wormatia aus Worms, die sich in der Liga an SCHOTT vorbei auf den 6. Platz geschoben hatte, am Ostermontag ein überzeugendes 9:3. Gegen den SV Dirmingen, vor der Partie mit fünf Punkten auf Rang 12 der Tabelle, knüpften die #SCHOTTgoes05-Frauen zuhause nahtlos an die torreiche Pokalpartie an. Bereits in der 12. Minute netzte Kapitänin Heiðrún Sigurðardóttir zur 1:0-Führung. Nur drei Minuten später erhöhte Lisa Gürtler auf 2:0.

Gürtler, im Pokalspiel am Montag noch Eigentorschützin ebenso wie Doppelschützin ins richtige Tor, gelang diesmal ein lupenreiner Hattrick, ihrem 2:0 ließ sie auch das 3:0 (17.) sowie das 4:0 (20.) folgen. Mit diesem Zwischenstand ging es nach einer überlegenen ersten Hälfte in die Pause.

In der 56. Minute wechselte das Trainerteam doppelt, für Inga Joest (12) und Aicha Dali (25) kamen Jana Loeber (5) und Lisa Hering (20) aufs Feld. Die optische Überlegenheit bestätigten die Frauen quasi zeitgleich mit dem 5:0 durch ein weiteres Tor: Maren Michelchen traf und verließ kurze Zeit später den Platz für Annabel Rink, die prompt das 6:0 besorgte (70.). Quasi mit dem Abpfiff schoss Jule Stendebach in der 90. Minute gegen chancenlose Gegnerinnen das 7:0. Glückwunsch!