Podcastliebe: Was hörst du denn?

Kürzlich habe ich auf Twitter in einem längeren Thread die Podcasts vorgestellt, die ich aktuell gerne hören und deshalb weiterempfehlen möchte. Auf vielfachen Wunsch – damit das nicht untergeht und ich die Liste bei Gelegenheit erweitern kann – ziehe ich diese Zusammenfassung nun auch in den Blog um.

120minuten. Das Portal für Fußball-Longreads. (Foto: 120minuten)

120minuten. Das Portal für Fußball-Longreads. (Foto: 120minuten)

1. Ich darf Teil sein von 120minuten und empfehle euch unsere Seite natürlich von Herzen, die Podcastst, die vor allem Alex Schnarr und Oliver Leiste da regelmäßig unter anderem mit unseren Partnern ballesterer und Magazin Zeitspiel produzieren, sowieso. 2. Der Tod gehört zum Leben, darüber zu sprechen, ist trotzdem seltsam tabuisiert. Damit räumt Bianca Hauda mit Bestatten: Hauda ganz wunderbar und mit sehr tollen Gästen auf. Unbedingt anhören! 3. „It may not be the feminist podcast you want, but it’s the feminist podcast you need.“ Diese Selbstbeschreibung von Burn It All Down sagt eigentlich schon alles. Unfassbar tolle Crew, wahnsinnig wichtig Arbeit. Anhören! Und: „Burn on, but not out.“

4. Wie oft habt ihr Friends schon von vorne bis hinten durchgeschaut? Oder von hinten bis vorne… Ich trage es mit der Steppy gerade in die nächste Generation. Deshalb liebe und empfehle ich euch Central Pod, wo Maik und Phil alle Folgen hörenswert besprechen. 5. Diese beiden brauchen keine weiteren Empfehlungen oder Worte, dennoch seien sie hier mit Trommelwirbel erwähnt: Klaas Reese und Alex Feuerherdt sind die einzig wahren Erben Collinas und hauen mit Collinas Erben regelmäßig Folgen vom Feinsten heraus. Pflichtprogramm! 6. Ein Podcast wie ein Radiofeature, unfassbar klug und interessiert gemacht, mit Themen, bei denen ich jedes Mal ganz viel neues lerne. Hört den Denkangebot-Podcast von Katharina Nocun, jede Folge lohnt sich.

Collinas Erbe Alex war auch schon in meiner Videokolumne zu Gast. (Foto: Malino Schust)

Collinas Erbe Alex war auch schon in meiner Videokolumne zu Gast. (Foto: Malino Schust)

7. Alle zwei Wochen gibt’s eine spannende neue Folge des Lila Podcasts – und für alle, die Katrin Rönicke und Susanne Klingner nicht von Anfang an gelauscht haben, bietet das Archiv viele tolle Themen für lange Herbstabende. Ein absoultes Muss in Sachen Feminismus-Weiterbildung. 8. Wir sind nicht verantwortlich für das, was einst in diesem Land passiert ist. Aber dafür, dass sich Geschichte nicht wiederholt. Darum ist es so wichtig, sie zu kennen. Die Anachronistin leistet dazu einen ganz wichtigen Beitrag. Ein stiller, schmerzhafter, wichtiger Podcast. 9. Was beschäftigt eigentlich Menschen, die schreiben? Wie sind sie zu ihrem Beruf gekommen? Welche Tipps haben sie und wo kann man sie bei Lesungen treffen? Um solche und andere Fragen geht’s in “Die Schreibenden” von und mit Anja Goerz. Ganz toll!

10. Miteinander über das Sprechen, was ein Tod im engsten persönlichen Umfeld auslöst – und gleichzeitig Themen behandeln, die der Tod berührt: Das tun Susann Brückner und Caroline Kraft im Endlich-Podcast auf berührende und wohltuende Weise. Unbedingte Empfehlung. 11. Einmal im Monat nehmen Maxi und Alice uns in ihrem Podcast Feuer und Brot mit auf eine Gedankenreise zu unserer Gesellschaft, über Alter, Geschlecht, kulturelle Aneignung, Ängste, Feminismus, Hoffnungen. Das ist gleichermaßen intim und politisch und deswegen immer lehrreich. 12. Mehr Kultur für alle – und niemand spricht darüber so wunderbar nordisch und zugleich leidenschaftlich wie Herr Martinsen und Frau Eichler in Feuilletoene. Die Dialoge der beiden sind ein Hochgenuss und ihre Tipps immer einen zweiten Blick wert. Wunderbar.

Wie kommen Frauen zum Fußball? (Foto: FRÜF)

Wie kommen Frauen zum Fußball? (Foto: FRÜF)

13. Noch ist die Filterbabbel nicht zurück aus der Sommerpause, weil Frau Büüsker und Karolin Schwarz rundherum so viel zu tun haben. Aber im Herbst sind nicht nur ihre klugen Blicke auf wichtige digitale Themen zurück, sondern es tönt auch wieder “Cyber, Cyber”. Das wird bestimmt spitze. 14. Eigenlob stinkt bekanntlich, aber weil ich einfach die famosen Kolleginnen empfehle, kann da gar nichts passieren: Hört unbedingt den Podcast FRÜF – Frauen reden über Fußball! Die Leidenschaft, das Fachwissen, die Liebe und Energie dieser Frauen ist einfach unglaublich. Beste Crew der Welt. 💚 15. Von Beatrice Frasl habe ich endgültig gelernt: Vorbilder können auch viel jünger sein, als man selbst. Große Töchter und She Who Persisted sind wunderbar lehrreich und für die Energie, die sie auf Insta in Stories zu Feminismus und Gesellschaft steckt, bewundere ich sie. Heldin.

16. Den etwas anderen Blick auf Mainz 05 bieten Boos, Buddi und Berts mit dem Hinterhofsänger-Talk nach jedem Heimspiel. Und manchmal gibt’s mit Jasmina sogar prominente Unterstützung. Da kann man ruhig mal klatschen. 17. Als bekennendes Heike-Borufka-Fangirl höre ich mit großer Neugierde und Freude Verurteilt. Spannend, wie sie mit Basti Kriminalfälle aufrollt und bespricht. Ein ungewöhnliches, mutiges Format, das ich nur empfehlen kann. 18. Was wären wir eigentlich alle ohne den Rasenfunk? Ich weiß es nicht. Klar ist, Max-Jacob Ost und Frank Helmschrott haben da vor gut fünf Jahren ein Projekt aus der Taufe gehoben, das nicht wegzudenken ist, das Maßstäbe gesetzt hat und sich immer wieder selbst übertrifft. Tausend Dank!

Wer den Rasenfunk finanziell unterstützen möchte, kann das im Supporters Club tun. (Logo: Rasenfunk)

Wer den Rasenfunk finanziell unterstützen möchte, kann das im Supporters Club tun. (Logo: Rasenfunk)

19. Es ist etwas still geworden um Ladies First Pod – Wise Women Talking, seit die Macherinnen von einem Ozean getrennt sind. Aber einstweilen könnt ihr euch alle auf das Archiv stürzen, in dem wunderbare Gespräche mit Frauen jenseits der 75 warten, die ihre inspirierenden Lebensgeschichten erzählen. 20. Fußball ist Fußball, und doch: Wenn Frauen gegen den Ball kicken, läuft das viel zu oft unter dem Radar. Wie gut, dass es Juliane und Sven gibt, die das mit Lottes Erbinnen seit Jahren mit viel Energie, Herz fürs Thema und natürlich Know How ändern. Anhören! 21. Ein Podcast aus Mainz, über Mainz und für Mainz – aber auch den Rest der Welt. Ich bin wirklich verliebt in die wunderbaren Episoden von Mainz gehört und kann euch allen dieses Herzensprojekt von zwei tollen Frauen aus Mainz nur empfehlen.

22. Frauen sichtbarer machen und ihnen Raum dafür zu geben, ihre Geschichten zu erzählen, das tut die famose Nora Hespers mit Mensch, Frau Nora. Darin stellt sie die richtigen Fragen, lässt tolle Frauen zu Wort kommen und überrascht mich immer wieder neu. Herzensempfehlung. 23. Der Blick aufs Politische und die Gesellschaft startet immer sehr privat und ihren persönlichen Blick teilt Daniela Ishorst in Plauschgewitter. Das ist interessant, oftmals witzig, manchmal leicht chaotisch und dabei immer absolut hörenswert. 24. Fußball ist politisch. Wer etwas anderes behauptet, folgt mir sicher längst nicht mehr. Allen, die noch hier sind, empfehle ich Polikick, wo Stefan, André, Jenny, Jan und Norbert (nun ohne mich) aufs Geschehen an und um den Ball schauen.

Jason und Mirco. (Pressefoto: Sabrina Nagel)

Jason und Mirco. (Pressefoto: Sabrina Nagel)

25. Meine Playlist ist ziemlich fußballlastig, aber sie kann noch mehr. Unter anderem dank Popmillionäre mit der tollen Sonja Riegel und ihrem Kollegen Sven van Thom, die wunderbar hörenswert, oft lakonisch und immer überraschend über Musik sprechen. 26. Die Reise des Wochenendrebellen Jason mit Papsi Mirco verfolge ich seit vielen Jahren und hatte auch schon mehrfach die Freude, sie zu treffen. Ihren Podcast „Radiorebell“ höre ich besonders gern, weil ich davon lerne, dabei lache, auch heimlich weine und immer sehr gut unterhalten bin. 27. In Rice and Shine habe ich mich ab dem ersten Hören sturzverliebt. In ihrem vietdeutschen Podcast sprechen Minh Thu und Vanessa hörenswert über Themen wie deutsche Ersatzverwandte, Yellowfacing und Rassismus. Danke für die wichtigen Einblicke. Listen and learn.

28. Mit großen Engagement betreibt Phil Tagscherer mit dem „Schlüsselspieler Podcast“ das etwas andere Format zum Dauerbrenner Fußball. Super interessante Gespräche mit tollen Gästen, die ich sehr gerne höre. 29. Ich habe das schon häufiger gesagt, aber: Diesen beiden Frauen beim Denken zuzuhören, ist ein Privileg. Oftmals behandeln Nora und Rita im Was Denkst Du Denn-Podcast Themen, die mich selbst beschäftigen, genauso oft überraschen sie mich. Immer ist es ein Hochgenuss. Danke! 30. Natürlich gibt es noch viele andere wunderbare Podcasts. Gerne empfehle ich noch die DLF-Sportgespräche, „Das F-Wort“ mit Pola und AK Rose, den „Hörfehler“ von Docokocha, „Girls with Balls“ mit Ali Riley und viele mehr. Für heute soll es das aber gewesen sein. Ihr könnt die Podcaster*innen eures Vertrauens und Interesses unterstützen, in dem ihr über ihre tolle Arbeit schreibt, sie empfehlt, ihnen Rezensionen verfasst oder ihnen etwas überweist. Alles, was ihr tut, ist Ansporn. Vielen Dank für die Aufmerksamkeit. ❤️🍀

Mensch, Frau Nora: Wir sprechen über digitale Gewalt

Manchmal greifen Themen und Geschehnisse fast organisch ineinander: Am 6. März haben wir unseren neuen Podcast FRÜF – Frauen reden über Fußball vorgestellt. Die Reaktionen darauf waren überwältigend positiv. Bis zu dem Moment, als ein paar Männer in ihrem Podcast darüber sprachen, wen von uns Frauen sie wie attraktiv finden, ob dicke Frauen nun fickbar sind oder nicht und dass sie mich gern mal in einer Turnhalle wegzimmern würden. Wie reagiert man auf sowas? Schweigen? Rückzug? Öffentlichkeit? Wir haben uns entschieden, über das Thema zu sprechen, weil wir das, was da passiert – digitale Gewalt gegen uns Frauen – nicht hinnehmen wollen.

In den Tagen darauf schrieb ich unter anderem mit Nora Hespers, einer wunderbaren Kollegin aus Köln, zu den Vorkomnissen. Sie empfahl mir eine aktuelle Podcast-Folge von NETZPOLITIK.ORG zum Thema „Digitale Gewalt“. Zu Gast bei Chris Köver waren Netzpolitik-Expertin Anne Roth und Anna Hartmann vom Dachverband der Frauenberatungsstellen. Roth hat sich mit dem Thema der digitalen Gewalt speziell gegen Frauen auch in ihrem sehr empfehlenswerten Talk beim 35. Chaos Communication Congress beschäftigt.

In der Kommunikation wurde Nora und mir schnell klar, das Thema beschäftigt und betrifft uns auf eine Art und Weise, die wir nicht hinter verschlossenen Türen halten möchten. Das hat sehr viel damit zu tun, dass wir beide daran glauben, Menschen müssen Gegengewichte setzen und sein, wenn digitale Gewalt geschieht. Und zwar völlig unabhängig davon, wen sie (be-)trifft. Deswegen war ich zu Gast in Noras tollem Podcast Mensch, Frau Nora und wir haben darüber gesprochen, warum digitale Gewalt nicht losgelöst ist von analoger, warum sie Männern anders begegnet als beispielsweise Frauen oder Transmenschen und warum es wichtig ist, sie zu thematisieren.

[Quelle Video: Mensch, Frau Nora]

Hemingway: One cat just leads to another

Dem Autor Charles Dickens wird der Ausspruch zugeschrieben: „What greater gift than the love of a cat!“ Über die Schriftstellerin Patricia Highsmith heißt es: „She was very happy among cats. They gave her a closeness that she could not bear in the long-term from people. She needed cats for her psychological balance.“ Und wie beschrieb es der unvergleichliche Ernest Hemingway? „A cat has absolute emotional honesty: human beings, for one reason or another, may hide their feelings, but a cat does not.“

Wie viele ihrer Kollegen waren die drei Autoren erklärte Katzenmenschen und teilten das Leben mit den schnurrenden Vierbeinern. Besonders für Hemingway, aber auch für Highsmith spuckt die Internetsuche zahlreiche Fotos aus, die diese Liebe zeigen, wobei Hemingways Gefährten („One cat just leads to another“) offenbar grenzenlose Freiheiten genossen: Sie sitzen beim Essen genauso selbstverständlich neben seinem Teller, wie sie ihm während der Arbeit über den Schreibtisch spazieren.

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Da wir bei unserer Geburt nach einem komplizierten, streng geheimen System unabänderlich in Katzen- und Hundemenschen unterteilt werden, erscheint es aussichtslos, die Faszination zu beschreiben, die von den sanftohrigen Tigern ausgeht: Die einen wissen ohnehin darum und die anderen werden kaum zu belehren sein. Fest steht, wer einmal in einer hoffnungslos stressigen oder herzlos traurigen Situation eine schnurrende Katze zu einer warmen Kugel in seinem Schoß eingerollt hatte, sich dem Gefühl hingebend, das ihr gleichmäßiges, sonores Brummen auszulösen vermag, dem feinen Vibrieren, das von dem sanften, selbstzufriedenen Fellknäuel ausgeht, wird den Tigern zwangsläufig verfallen: Eine zufriedene Katze ist der Inbegriff von ausgeglichener Ruhe und ihre zärtlichen Hingabe zu jenen Menschen, die sie sich erwählt, hat birgt ein Vertrauen, das grenzenlos ist und über jeden Zweifel erhaben.

Hemingway und Luminara

Katzen sind treu und klug, haben einen eigenen Kopf und einen unbestechlichen Charakter. Sie sind Individualisten, die ihre Freiheit lieben und sich nicht vorschreiben lassen, zu wem sie gehören; auch nicht davon, wo ein gefüllter Futternapf auf sie wartet. Ihre Zuneigung ist ehrlich und geht keine Umwege. Genauso selbstverständlich, wie sie die Gesellschaft anderer suchen und genießen, schaffen sie sich andererseits Freiräume, in die sie sich vor zu viel Nähe flüchten wie in eine schützende Höhle. Sie sind die bestmöglichen Gefährten – und besser, als mit einer Katze zu leben, ist es womöglich nur, sein Leben mit zwei Katzen zu teilen.

Hinweis Buch

Fuck you, bodyshaming: Lektion in Selbstliebe

Die Geschichte, die ich erzählen möchte, geht so: Vor gut drei Jahren saß ich vor einem sehr hell erleuchteten Spiegel, in der Erwartung, für einen Fernsehauftritt geschminkt zu werden. Die dafür zuständige Maskenbildnerin trat neben mich, musterte mein Gesicht und sagte dann: „Na, bei Ihnen muss man ja ganz schön kleistern.“ Ich lächelte höflich gegen meine Irritation an, folgte mit meinen Blicken den Kreisen, die sie mit ihren Fingern in die Luft zeichnete, und hörte als nächstes den Satz: „Aber mutig, dass Sie sich trotzdem vor die Kamera trauen.“

Zwar war ich geistesgegenwärtig genug, um zu erwidern: „Ich gehe so ja auch auf die Straße“, aber der Satz fiel bedeutungsleer in eine Lücke, die sich in meinem Gehirn auftat. Wovon redete die Frau? Während sie also munter kleisterte, fragte ich schüchtern, was sie mit ihrer Bemerkung genau gemeint hatte. Sie hielt inne, offenbar überwältigt von so viel Begriffsstutzigkeit. „Na, Ihre Pigmentflecken!“ Ich betrachtete mein Gesicht wie mit neuen Augen im Spiegel. Pigmentflecken. Ah! Das mussten die ulkigen Verfärbungen sein, die sich ein, zwei Jahre zuvor zum ersten Mal in mein Gesicht geschlichen hatten.

Dunkel erinnerte ich mich an den spanischen Sommer, der mich, anders als seine Vorgänger, nicht gleichmäßig gebräunt, sondern eher zufällig betupft hatte. Klar hatte mich das irritiert, allerdings kannte ich diese Entwicklung schon von meiner kleinen Schwester und hatte ihr so keine weitere Bedeutung beigemessen. Der Körper verändert sich eben, die Haut sowieso, und mir lag es nach einer kurzen aber heftigen Phase mit extremen Hautunreinheiten ein paar Jahre zuvor ehrlich gesagt fern, mir darüber je wieder Sorgen zu machen. Andererseits, war das vielleicht eine totale Verweigerungshaltung? Gab es ein Problem, das ich beharrlich ignorierte?

Hallo, ich heiße Mara und ich möchte über Pigmentflecken reden.

Hallo, ich heiße Mara und ich möchte über Pigmentflecken reden.

Ich brachte den Auftritt gut über die Bühne, die Unterhaltung in der Maske aber blieb mir im Gedächtnis. Die Dame hatte mir empfohlen, mir die Haut abhobeln zu lassen, was sich eher fies anhörte. Aber als ich ein paar Tage später ohnehin bei meinem Hautarzt war, fragte ich ihn nach den Flecken – und was man dagegen tun könne. Seine wie stets pragmatische Antwort lautete: „Nichts.“ Da sei viel Zeug auf dem Markt, mit dem die Hersteller einen Haufen Geld verdienten. „Aber das ist im Prinzip alles Quatsch.“ Er riet mir, im Gesicht Sonnenschutz mit besonders hohem Lichtfaktor zu nutzen. „Und wenn es Sie partout stört, bleiben sie eben aus der Sonne.“ Damit hätte das Thema eigentlich wieder erledigt sein können. Eigentlich…

Erst grämen, dann cremen
„Wie findest du das denn, mit den Pigmentflecken?“, fragte ich meine kleine Schwester bei unserem nächsten Treffen. Die schnaubte und rollte mit den Augen. „Beschissen, aber was soll ich machen? Die sind halt da.“ „Hast du mal versucht, was dagegen zu machen?“ „Ja, aber das bringt alles nichts.“ Ich befühlte mit den Fingern vorsichtig die Haut in meinem Gesicht, als ob die kleinen, verfärbten Stellen spürbar wären. Aber da war kein Widerstand, den meine Finger brechen mussten, kein Hubbel, nichts, was die Bewegung aufhielt. Und doch hatte sich seit der achtlosen Bemerkung der Maskenbildnerin etwas daran verändert, wie ich mich selbst im Spiegel betrachtete, wie ein leises Bedauern darüber, was mit mir und meinem Gesicht passiert war.

Ein paar Tage später goss ich das Wort, das mich neuerdings verfolgte, mit Bedacht ins Netz – und erstarrte. Das Thema wurde dort behandelt wie eine schwerwiegende Krankheit. Ich stieß auf Foren voller Frauen, die ihre Wohnung nicht mehr verlassen wollten, die sich seit Monaten und Jahren grämten und cremten, eine Tube nach der anderen, teuer im Ausland bestellt, alles, um den Teufel aus ihrem Gesicht zu verjagen. Die Tübchen in den USA und in China bestellten, weil dort härtere, schärfere Substanzen erlaubt waren, um das, wovon sie sich so gezeichnet fühlten, aus ihrer Haut auszuradieren, sie dabei aber eigentlich nur zerstörten.

Die Vorher-Nachher-Bilder zeigten hübsche Frauen, deren Haut auf dem zweiten Foto fast wie verbrannt erschien, die dabei aber Hoffnung in den Augen trugen, den Feind zu besiegen. Frauen, die nicht mehr als einen Hauch von Flecken oder Verfärbung im Gesicht trugen, denen man aber weißgemacht hatte, sie seien entstellt, hässlich und kaum mehr vorzeigbar. Ehrlich verzweifelte und traurige Frauen, denen man ein Problem eingeredet hatte, weil sie einer scheinbaren Norm nicht entsprachen und weil man hoffte, so verunsichert Geld mit ihnen verdienen zu können.

Die unerkannte Schwangerschaft
Rückblickend frage ich mich, wieso ich nicht spätestens da die Stimme der Maskenbildnerin aus meinem Ohr geschüttelt und das ärgerliche Thema zu den Akten gelegt habe. Aber manchmal sind wir Menschen eben irrational, knüpft eine dumme Bemerkung, achtlos dahingesagt, an die eigene Geschichte an, weckt alte Geister, und lässt uns entsprechend nicht mehr los. In mir jedenfalls war eine Verunsicherung, die mich einfach nicht loslassen wollte, die ich weiter zu beruhigen versuchte, der ich etwas entgegensetzen musste. Nur: was? Wenn ich weder beim Hautarzt noch online Hilfe finden konnte, blieb eigentlich nur noch die Zunft der Apotheker. Also ging ich in die Apotheke, um mich beraten zu lassen. Mit leiser Stimme fragte ich, was man mir gegen Pigmentflecken empfehlen könne – und geriet direkt an die richtige Person.

„Oh, die sind ganz schrecklich bei Ihnen, das sehe ich schon!“, erklärte die Frau und fragte, ob die Schandflecken ein Relikt meiner Schwangerschaft seien. Äh. Nö. Wie? Ich lernte, es sind (klar!) die Hormone, deren harscher Pinsel für die Flecken verantwortlich ist, weshalb meine Gegenüber ihren ältesten Sprössling dafür verantwortlich machte. „Aber sie haben es nicht bemerkt?“ „Öh?“ „Die Schwangerschaft?“ Ja davon liest man ja dauernd: Frauen, die sich jahrelang fragen, wer der traurig aussehende kleine Bub ist, der morgens bei ihnen am Frühstückstisch sitzt, weil sie ihre Schwangerschaft nicht bemerkt haben… „Ich war nie schwanger.“ „Ach, auch kein Abbruch oder Abgang?“ „Nein.“ Sie griff mitfühlend nach meiner Hand, was mich einen Schritt zurückweichen ließ. „Das ist dann ja noch schlimmer.“ Ich verstand nicht, wieso ich, ohne es zu wollen, gerade offenbar alles immer noch schlimmer machte. „So eine komplett sinnlose Laune der Natur.“ Hatte die Frau ernsthaft Tränen in den Augen? Und bebte ihre Stimme?

Wie bescheuert man sein kann
Ich floh. Aus der Apotheke, aus dem Thema, aus der aufgezwungenen Not. Eine Apotheke weiter griff ich beherzt ins Regal (immerhin hatte ich mich ja online informiert), kaufte hautfreundliche Sonnencreme mit LSF 50 und ein Serum, das die Bildung neuer Pigmentflecken verhindern sollte. Ich verließ den Rest des Sommers die Wohnung niemals, ohne zuvor Sunlotion benutzt zu haben, tupfte das Serum und hielt mich stärker als sonst aus der Sonne. So richtig glücklich machte mich nichts davon – und eine wie auch immer geartete Verbesserung meines Hautbildes konnte ich auch nicht feststellen. Was ich aber feststellen konnte, war, dass die Sonne mir fehlte. Und irgendwann später, als ich zufällig Bilder jenes Sommers betrachtete, in denen die Pigmentflecken zum ersten Mal aufgetaucht waren – und auf denen ich einfach nur glücklich aussah–, dass ich echt komplett und vollkommen die Schnauze voll hatte.

Der aktuelle Urlaub hat mich mal wieder völlig verunstaltet. Es ist ein Trauerspiel...

Der aktuelle Urlaub hat mich mal wieder völlig verunstaltet. Es ist ein Trauerspiel…

Ich hatte die Schnauze voll davon, mir von wildfremden Menschen erzählen zu lassen, wie ich auszusehen und wofür ich mich zu schämen hatte. Davon, Geld auszugeben für Produkte, die nachweislich nichts veränderten. Und ich hatte die Schnauze ganz besonders voll davon, mit Ende dreißig durch eine einzige, dumme Bemerkung in die Gedankenfalle getappt zu sein, die mich an jenem Abend erwischt hatte, und auf diesen Unsinn tatsächlich zu hören. Wie saublöd war ich eigentlich? Klar, ich konnte mir die Gründe dafür herleiten, aber ich wollte sie nicht mehr gelten und mich vor allem nicht von ihnen dominieren lassen. Ich wollte aber auch nicht einfach zur Tagesordnung übergehen, sondern ich wollte diese Geschichte erzählen.

Fuck you, bodyshaming
Weil es an jedem verdammten Tag passiert, das kleine Mädchen, junge Frauen, ältere Damen, Kids, Chicks, Teenager, Girls und Women durch flapsige Bemerkungen, doofe Sprüche und vermeintlich wohlwollende Kommentare angegriffen werden. Weil wir, die Frauen, auf einem gewissen Level ein Leben lang angreifbar bleiben für und von Teile(n) einer Gesellschaft, die von uns und unseren Körpern das Unmögliche verlangen. Die uns in Vorstellungen und Förmchen pressen und uns erklären, was schön ist und annehmbar, woran wir arbeiten müssen und was wir so lassen dürfen, wie es ist.

Weil es immer noch gesellschaftlich akzeptabel ist, Frauen zu allererst nach ihrem Aussehen zu beurteilen. Weil es für die permanente Herabsetzung von (zumeist weiblichen) Körpern sogar ein Wort gibt: Bodyshaming. Weil viele von uns diese Werturteile internalisiert haben, wir nach etwas streben, einem altersunabhängigen Ideal, das es einfach nicht gibt, es sei denn, man hat den ganzen Tag nichts anderes zu tun, als sich der Pflege seines Körpers zu widmen. Weil wir viel zu oft unsere Wertigkeit davon ableiten, als läge die in unserem Spiegelbild. Bullshit!

Wir sind großartig!
Wir sind so viel mehr als unsere Körper und deren Tagesform. Wir sind Frauen. Wir sind Töchter, Schwestern, Geliebte. Wir sind beste Freundinnen, Mütter, Ehefrauen. Wir sind Entdeckerinnen, Poetinnen, Schultern zum Ausweinen. Wir sind groß und wir sind klein, blond und brünett, mutig und verunsichert. Wir sind strahlend, abgearbeitet, kreativ, einfallsreich. Wir sind Erzieherinnen, Leuchtturmwärterinnen und Hirnchirurginnen, Aktivistinnen, Seelentröster, Nervensägen. Wir sind laut und wir sind leise, wir können alles alleine und brauchen Hilfe. Wir sind stark und wir sind anlehnungsbedürftig, wir sind Mechanikerinnen und Moderatorinnen, unendlich traurig und unfassbar glücklich.

Wir sind offen und wir sind verschlossen, wir sind verliebt und wir werden geliebt, wir fliegen irgendwann zum Mars und wir waten durchs Meer, wir sind alles, was wir sein möchten und noch viel mehr, wir ziehen uns zurück und wir wachsen über uns hinaus. Und nichts davon verändert sich durch die Flecken auf unserer Haut oder die Kilos auf unseren Hüften, auch nicht durch die Dellen unserer Schenkel oder die ersten grauen Haare. Unsere Körper sind das Haus, in dem wir wohnen, das mit uns wächst und sich entwickelt. Wir sind schön, von innen und von außen, genau so, wie wir beschließen zu sein, wie das Leben uns prägt und wir uns ihm zeigen.

Es heißt, die Haut sei das Spiegelbild unserer Seele. Jedes Jahr, wenn der Sommer kommt, zeichnet meine Seele einen Teil ihrer Geheimnisse mit sanftem Pinsel in mein Gesicht. Die Flecken, die unter ihrer Hand entstehen, sehen aus wie Wolken, wie Kontinente, wie Sandburgen. Sie verraten, wo ich schon gewesen bin und wo mein Leben mich noch hintragen wird. Und wenn der Sommer vorbei ist, baut meine Seele ihre Leinwände ab, verpackt sie bis zum nächsten Jahr, wenn sie erneut darauf zu zeichnen beginnt. Es sind Seelenlandschaften, die für eine kurze Zeit des Jahres auch auf meiner Oberfläche zu sehen sind. Ich finde sie wunderschön.

Ich danke der Acadamy

Die beiden Bloggerinnen von Stadt, Land, Mama haben kürzlich zur fabelhaften Blogparade #arschcooleSuperfrauen aufgerufen. Blogparaden lachen mich meistens eine Weile an, weil ich dabei viele schöne Ideen entdecke, dann setzen sie mich kurz unter Druck, weil ich nicht dazu komme, mir Zeit dafür zu nehmen – im dritten Schritt vergesse ich sie wieder. Die hier hat mich aber nicht losgelassen, weil ich finde, es ist eine wunderschöne Idee: Frauen lassen andere Frauen in ihrem Leben wissen, warum sie so großartig sind und was sie der anderen bedeuten. Das tun wir zwar hoffentlich auch im echten Leben hin und wieder, und doch: Es ist schön, sich dafür bewusst Zeit zu nehmen, es auszuformulieren. Ich möchte gerne 3×3 #arschcooleSuperfrauen würdigen.

Aufruf zur Blogparade (Screenshot)

Aufruf zur Blogparade (Screenshot)

3x Familie
Würde ich einen tragen, ich zöge jeden Tag den Hut vor meiner kleinen Schwester. Wir beide haben uns eine komplizierte Kindheit lang miteinander vertraut gemacht, als Teenager stets ein sorgsames Auge aufeinander gehabt und sind uns später, als erwachsene Frauen, richtig nahe geworden. Das alleine ist schon ein großes Glück. Und zu erleben, wie die kleine Große alle Baustellen ihres Lebens, alle schönen und stressigen Aufgaben, alle Lieben, all jene, die an ihren Nerven zerren, alles Trösten, Erklären, Behüten und Unterstützen wuppt, lässt mein Herz leuchten in tiefer Liebe zu dieser wunderbaren Frau. Ihr Mut, immer etwas Neues auszuprobieren, ihr Wille, sich im Job zu verändern, ihre Kraft, die Familie zu tragen, machen mich stolz und froh; noch mehr, weil ich weiß, welche Kämpfe sie schon ausfechten musste. Ich bin dem Leben unfassbar dankbar, dass es sie zu meiner Schwester gemacht hat.

Als meine große Schwester Kind war, gab es noch keinen Gedanken an mich und als ich Kind war, hatte sie als wütende Teenagerin, die sich um ihren Vater betrogen fühlte, wenig Interesse an dessen neuer Familie. Erst als ich älter wurde und sie erwachsen war schafften wir es, uns das zu erobern: einander Schwestern zu sein. Ich lernte eine Frau kennen, die zwei meiner Herzmenschen in vielem ähnelte: meinem Vater und meiner kleinen Schwester. Eine Mutter, die ihren Kindern auf eine unaufgeregte, versichernde Art und Weise Wurzeln und Flügel gab, die mich alleine beim Zusehen glücklich machte. Einen Menschen, der nach Jahren als Familienmittelpunkt mutig und entschlossen in einen Job zurückkehrte, der sich verändert hatte und sie vor neue Aufgaben stellte. Vor allem aber eine Schwester, die ich um nichts in der Welt missen wollen würde.

Wäre das Herz meiner künftigen Schwiegermama ein Ort, so würde ich mich dort öfter und gerne aufhalten. Zu wissen, dass ich einen Platz darin habe, ist ein schönes, warmes Gefühl. Sie in meinem Leben zu haben und zu meiner Familie zählen zu dürfen, das ist einer der beiden wunderbarsten Nebeneffekte meiner Liebe zu ihrem Sohn (der zweite ist eine #sehrcooleTeenagerin, aus der mal eine #arschcooleSuperfrau werden wird). Je älter ich werde, umso zögerlicher lasse ich mich ein auf Menschen, umso länger dauert es, zu vertrauen. Es sei denn, man bekommt es so verdammt einfach gemacht. Ihre Art, ganz selbstverständlich und ohne große Worte für die Menschen da zu sein, die sie liebt, ist ein Geschenk und in ihrem Einsatz für ihre Familie ist sie ein echtes Vorbild.

Familie: We belong together. (Foto: WP)

Familie: We belong together. (Foto: WP)

3xFreundschaft
Auch wenn ich dir wünschen würde, du müsstest das nicht immer wieder tun, gehört es zu deinen schönsten Eigenschaften, wie du an dir zweifelst. Weil darin der ehrliche Wunsch liegt, eine noch sorgsamere Mutter, eine noch liebendere Frau und eine noch bessere Journalistin zu sein. Das wäre alles gar nicht nötig, denn du bist so schon verdammt perfekt. Trotzdem kann ich nicht anders, als deinen Herzenswunsch, immer ein Stück über dich hinauszuwachsen, zu bewundern. Diesen unbändigen Willen, der dir auch in Situationen bleibt, in denen die Kraft eigentlich schon ausgegangen ist. Als deine Freundin möchte ich dich in den Momenten gern daran erinnern, nach dir zu schauen, mit deinen Kräften zu haushalten, etwas davon für dich selbst aufzusparen. Auch das lernst du, zum Glück, dir Zeit für dich zu nehmen, sorgsam mit dir zu sein und für dich da. Und ich hoffe, du weißt: Ich bin das ganz sicher – immer und für den Rest unserer Leben, Herzzwerg.

Für dich wurde der Hashtag #arschcooleSuperfrau erfunden. Als wir uns im Studium getroffen haben, hätte ich nie geahnt, wohin die gemeinsame Reise uns führen würde. Seither haben wir so viel erlebt – Schönes genossen, Fuckmist überwunden, uns geliebt, gestritten, genervt, versöhnt, zusammen gelacht und einander in die Ärmel geweint –, dass es zu den wenigen Gewissheiten meines Herzens gehört: Wir werden uns nie verlieren. Du hast eine Wirkung, die dir selbst nicht bewusst ist, erfüllst einen Raum, sobald du ihn betrittst. Du lebst eine totale Bedingungslosigkeit, sei es im Einsatz für den Job oder dem Umgang mit deiner Wurzelfamilie, hast dich in der Rolle als Mutter gestreckt und gefunden. Du kennst mich in und auswendig und bis immer noch hier, hörst zu, unterstützt, kritisierst offen und verbiegst dich nicht. Du einzigartige Prinzessin.

Du hast dich einst aufgemacht in ein fremdes Land, obwohl das bedeutete, Entfernung zu packen zwischen dich und alles, was dir bis dahin vertraut war. Du bist diesen Schritt damals gegangen, obwohl du wusstest, deine Arbeit hat viel mit Sprache zu tun und nun würde es eine fremde sein, in der du ihr nachgehst. Du bist deinem Herzen gefolgt, ohne deinen Verstand auszuschalten, warst neugierig, furchtlos und zielstrebig, das bist du immer. Du hast dir ein Leben aufgebaut, eine Familie, einen Job, und würde ich dich im Bezug zu den Dingen deines Lebens zeichnen, wärst du immer ihr Mittelpunkt. Der ruhige Pol, von dem alles ausgeht, mit dem alles verknüpft ist, der Leben gibt und Liebe schenkt, mit zärtlicher Ernsthaftigkeit. Danke für deine Freundschaft, Tessy.

Dare to be inspired. (Foto: Marieke Stern)

Dare to be inspired. (Foto: Marieke Stern)

3xInspiration
Manche Menschen kennt man intensiver über den Job als über das Privatleben, man weiß von ihnen Dinge aus berufenen Mündern oder der Berichterstattung, man liest ihre Worte, wenn sie in Blogs, Artikeln oder Redemanuskripten niedergeschrieben sind. Es wäre sicher vermessen, zu behaupten, man kenne sie, vielmehr ist es so, dass man sich ein Bild macht von ihnen, das nur einen Teilaspekt zeigt. Trotzdem können sie Vorbilder sein, Ansporn und Inspiration. Ich danke meiner wundervollen Kollegin Alex Eisen für Feedback, Ratschläge, Austausch und Zusammenarbeit. Ich verneige mich frohen Herzens vor der nimmermüden Nina George, deren Engagement und Arbeit für alle Menschen der schreibenden Zunft mir Respekt und Dankbarkeit abverlangt. Und ich grüße herzlich die zauberhafte Bettina Apelt, mit der mich mehr als ein Jahrzehnt Onlinefreundschaft verbindet, die wir eines schönen Tages definitiv auch ins Offlineleben verlagern werden.

Und ich herze abschließend all diese sowie die vielen weiteren #arschcoolen Superfrauen in meinem Leben: Ihr seid die besten.