Ein Euro pro Lebensjahr für Ente Bagdad

Im August 2018 war ich zu Besuch bei den Integrationskickern von Ente Bagdad, um eine Folge meiner Videokolumne Wortpiratin rot-weiß zu drehen, die 14-tägig bei der Allgemeinen Zeitung erscheint. Zur selben Zeit tauschten sich auf Twitter viele Fans über die #Saisonspende aus, eine Aktion, bei der rund um die Aktivitäten des jeweiligen Fußballvereins – Tore, Weiterkommen im DFB-Pokal und so weiter – am Ende der Saison Geld für einen guten Zweck gespendet wird.

Mir war dann schnell klar, meine Saisonspende 2018/19 soll der tollen Arbeit von Ente Bagdad zugute kommen. Kurz darauf erreichte mich eine Nachricht von Jochen, 05er durch und durch, dass auch er für die Enten spenden wollte: 75 Euro anlässlich seines 75. Geburtstages im Januar. Am Wochenende war es nun so weit und er überreichte den Enten in ihrer Arena die Spende.

Jochen und Stefan

„Mein Besuch am Sonntagnachmittag in der Entenarena in Mainz-Bretzenheim war für mich ein besonderes Erlebnis:
 Erstens habe ich die ‚Alt-Ente‘ Stefan nun auch persönlich kennengelernt und wir hatten interessante Gespräche. Zweitens war ich, nachdem ich auf der Homepage im Vorfeld schon die Enten-Historie gelesen hatte, sehr angetan von dem, was sich in den Jahren seit 1973 alles getan hat beziehungsweise, was die Enten alles an Positivem bewegt haben
. Drittens war der Kick ‚Jung gegen Alt‘ kurzweilig, er wurde professionell (mit echtem Schiedsrichter) und mit viel Enthusiasmus ausgetragen und die gute Laune kam nicht zu kurz. Und viertens hat mich sehr beeindruckt, wie fröhlich und aufgeschlossen die jungen Enten ‚aus aller Herren Länder‘ agierten und kommunizierten – eine Sprachbarriere gab es nicht. RESPEKT!
Fazit: Es war mein erster Besuch bei den Enten, aber ganz sicher nicht der letzte!“

Auf der Homepage der Enten findet sich ein ausführliches Interview mit Jochen. Danke auch von meiner Seite für die Spende: You’ll never watschel alone.

AZ-Kolumne: Ein Leuchtturm gegen das Vergessen

Das Haus des Erinnerns in der Mainzer Flachsmarktstraße. (Foto: Clemens Hess)

Das Haus des Erinnerns in der Mainzer Flachsmarktstraße. (Foto: Clemens Hess)

Es gibt die Unbelehrbaren, die behaupten, Sport und Politik hätten nichts miteinander zu tun. Man kann sie auch als bequem bezeichnen, weil sie sich davor scheuen, Themen, die uns als Gesellschaft bewegen, anzuerkennen und sich damit auseinanderzusetzten. In Mainz herrscht zum Glück ein ganz anderes Klima und diesem ist es zu verdanken, dass der 15. Erinnerungstag im deutschen Fußball am 27. Januar nicht nur an diesem Datum selbst begangen wird, sondern als „Mainzer Erinnerungswochen“ auch mit einigen begleitenden Veranstaltungen.

Und so war am 15. Januar auf Einladung von Ente Bagdad, dem Fanprojekt Mainz und Mainz 05 im Bündnis „!Nie wieder“ Zvi Cohen Gast im „Haus des Erinnerns“ in der Flachsmarktstraße. Diesem bewegenden Abend habe ich mich in meiner wöchtenlichen Kolumne für die Allgemeine Zeitung gewidmet, die hier nachzulesen ist.

Zvi Cohen spielt auf seiner Mundharmonika. (Foto: Clemens Hess)

Zvi Cohen spielt auf seiner Mundharmonika. (Foto: Clemens Hess)

Was damals passiert ist, wissen wir – und wissen doch nicht. Wir haben darüber gehört und gelesen, in der Schule, als Kinder und junge Erwachsene. Trotzdem ist es nicht zu begreifen und der Schrecken, den die brutale Wahrheit dieser Jahre wieder und wieder ganz neu in uns auslöst, wenn sie von einem erzählt wird, der daran so unbeschreiblich gelitten hat, darf unseren Seelen niemals verloren gehen. Diese Geschichte darf sich nie wiederholen.

Danke an alle, die diesen Abend möglich gemacht haben.

Ihr seid der Hammer: DKMS-Spende zum 40. Geburtstag

Dann bist du plötzlich 40, schaust dich um und es gibt so viele Gründe, DANKE zu sagen, dass die Worte fehlen. Ich hatte einen ganz fabelhaften Geburtstag mit den engsten Herzmenschen und sehr viel Liebe. Und hier und auf allen Kanälen sind die wunderbarsten Nachrichten und Wünsche eingeflattert, so bedacht und schön, ich bin echt platt. Von Herzen danke. Ich bin ein Glückskind.

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Bereits vor meinem Geburtstag hatte ich beschlossen, das Glück, von dem ich weiß, dass es mir im Leben beschieden ist, zu diesem speziellen Anlass teilen zu wollen. Und zwar in Verbindung mit meinem Mainz 05-Krimi Im Schatten der Arena.

Für jedes Exemplar, dessen Kauf mir bis zu meinem runden Geburtstag nachgewiesen wird, wollte ich 40 Cent an die DKMS Deutschland spenden, weitere 40 Cent für jedes Foto des Buches in den sozialen Medien. Jeweils 10 Cent sollten es für jeden Retweet oder Share meiner entsprechenden Hinweise bei Twitter und Facebook sein.

DKMS US

Mit einer Facebook-Aktion habe ich außerdem für den US-Ableger der DKMS gesammelt. Und damit nicht genug: „Nach dem Motto In den Farben getrennt, in der Sache vereint”, meldete sich SGE-Fan Christoph Genz bei mir und kündigte an, bei der Aktion mitmachen zu wollen.

Anlässlich seines anstehenden 50. Geburtstags wollte er für jede der beschriebenen Aktionen um meinen Krimi 50 Cent an die DKMS spenden.

Spende

Am Ende waren es 237 Buchverkäufe, dir mir mitgeteilt wurden. Insgesamt 47 teils überragende Bilder mit dem Krimi haben mich erreicht und die Beiträge auf Twitter und Facebook wurden 189 beziehungsweise 53 mal geteilt. Für mich ergab sich so eine Spendensumme von 165,30 Euro, die ich auf 175 Euro aufgerundet habe, was fünf Registrierungen entspricht.

Christoph hat ebenfalls bereits gespendet, nämlich 263 Euro. Bei der Aktion auf Facebook sind überragende 1141 Euro zusammengekommen, damit hätte ich nie gerechnet. Insgesamt habt ihr alle geholfen, 1579 Euro für die DKMS zusammenzutragen. Das ist wirklich der Hammer und ich bin jedem einzelnen dankbar für seinen Beitrag.

Auf die nächsten 40 Jahre!

Im Schatten der Arena: Spendenaktion für die DKMS

Am 22. September werde ich 40 Jahre alt. Entgegen der offenbar landläufigen Meinung, dies sei ein Tag, um sich heulend im Gebüsch zu verkriechen, freue ich mich darauf. Auch mit 39 finde ich Geburtstage noch ziemlich großartig, und wenn mich überhaupt etwas beschäftigt, dann die Frage, warum das manchen Leuten anders geht. Kuchen, Grüße, Kerzen, Umarmungen, Konfetti – what’s not to love? So lange ich nicht mit 40 feststellen sollte, dass Geburtstagstorten plötzlich nach Pups schmecken, kann mir nichts passieren.

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Also, abgesehen davon, was uns allen passieren kann, nämlich ungewollt krank zu werden… Äh. Moment. Eben ging es noch um Konfetti. Was ist passiert?

Tja. Krebs ist leider ein sehr überraschender Gast, außerdem einer, der sich ausbreitet, ohne eingeladen worden zu sein und dessen Anwesenheit einfach alles ändert. Gesundheit ist das höchste Gut, das wir haben, ob mit 39 oder 83 Jahren. Ich bin wirklich super dankbar, dass mir meine – abgesehen von meinem zickigen Kreuz – keinen Kummer macht. Dieses Glück ist nicht selbstverständlich.

Ich habe deswegen vor einigen Wochen beschlossen, zu meinem 40 Geburtstag an die DKMS zu spenden. Wie viel Geld das am Ende wird, lege ich dabei in eure Hände: Für jedes Exemplar von „Im Schatten der Arena“, das seit Beginn der Aktion am 15. Juli 2018 bis zum 22. September verkauft wird (als Nachweis bitte Mail an mich), wandern 40 Cent in den Topf, ebenso für jedes Foto vom Krimi, das ich per Mail bekomme oder bei dem ich in den sozialen Netzwerken markiert werde. Gedeckelt ist die Aktion bei 555 Euro, was auch für mich ein ordentlicher Batzen wäre.

Angekündigt habe ich das auf Twitter und Facebook und wer die jeweiligen Beiträge dort teilt, sorgt für jeweils weitere 10 Cent im Spendentopf.

Ich habe mich sehr bewusst dafür entschieden, wie schon bei meiner Benefizlesung gemeinsam mit Lotto Rheinland-Pfalz in deren Loge des 05-Stadions, die DKMS für diese Aktion auszuwählen. Das liegt zum einen daran, wie sehr ich die Arbeit der Organisation schätze. Zum anderen möchte ich auch die Erinnerung an Toni Marino weiterleben lassen, die nach langem, tapferen Kampf gegen die Leukämie am 26. Dezember 2016 gestorben ist. Der September ist in den USA Childhood Cancer Awareness Month und mit meinem September-Geburtstag passt das doppelt.

Toni Natürlich freue ich mich über jeden, der sich an der Aktion beteiligt und ganz besonders über alle, die sich zusätzlich bei der DKMS registrieren lassen. Außerdem könnt ihr auch selbst an die Organisation spenden, jeder Cent zählt. Deswegen habe ich mich nach längerem Abwägen dazu entschieden, zudem bei Facebook die bekannte Spenden-Funktion für Geburtstagskinder zu nutzen. Wer von euch mag (und kann!): Ich freue mich über alle, die mithelfen. Wichtig ist mir aber, zu betonen, es soll sich davon niemand unter Druck gesetzt fühlen. Es ist letztlich mein Weg und ich bin der Überzeugung, dass jeder Mensch ganz für sich entscheiden soll, wie und wo er versuchen will, die Welt ein bisschen besser zu machen.

In diesem speziellen Fall meinen Weg mitgehen möchte Christoph Genz: Der Eintracht-Fan aus Limburg hat sich nach dem wunderbaren Motto „In den Farben getrennt, in der Sache vereint“ bei mir gemeldet und wird für jede Aktion rund um mein Buch bis zum 22.9. (also Kauf, Foto, Retweet und Share) anlässlich seines bevorstehenden 50. Geburtstages weitere 50 Cent (!) an die DKMS spenden. Das ist wirklich unfassbar großartig und freut mich sehr.

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Eine schöne Gelegenheit, Bücher vor diesem Datum noch bei mir persönlich zu kaufen, bietet sich am Donnerstag, 13. September. Dann lese ich im Fanhaus aus „Im Schatten der Arena“ und freue mich über viele Gäste und natürlich Buchkäufer. Bis dahin schon mal ein ganz großes Dankeschön für euer Interesse und eure Unterstützung! #fuckcancer #foxyforty #ImSchattenderArena

Saisonspende, die; mit Fußball Gutes tun

Es ist keine revolutionäre Idee, Sport und den guten Zweck zusammenzubringen. Es ist aber jedes Mal aufs Neue eine gute. Rund um den Fußball passiert gerade sehr viel Mist, umso wichtiger ist es, auch die positiven Aktionen in die Welt zu tragen.

Zu denen gehört die #Saisonspende, die unter diesem Hashtag in der aktuellen Saison zum zweiten Mal läuft und bislang vor allem durch Twitter-User getragen wird. Initiatorin war im letzten August Sarah, selbst Anhängerin des FC Köln. Ihr Tweet, in dem sie ankündigte, für jedes Tor von Leonardo Bittencourt 21 Euro zu spenden, verbreitetet sich auch dank des #Hashtags schnell und die Aktion fand viele Nachahmer. Das war damals unter anderem bei RP Online nachzulesen.

Nun, da die Zweitligasaison gerade begonnen hat und auch die im Oberhaus kurz vor dem Anpfiff steht, wird der Hashtag wieder mit Leben gefüllt. Fußballfans zahlreicher Verein überlegen sich, wen sie wie unterstützen, wenn Spieler des eigenen Vereins ein Tor schießen, die Mannschaft in einem Wettbewerb weiterkommt oder sonstige Erfolge feiert. Die eigene Begeisterung am Sport wird zum Motor dafür, anderen etwas Gutes zu tun. Das finde ich großartig und wichtig. Deshalb möchte ich die Saisonspende auch über Twitter hinaus noch ein bisschen weiter publik machen – und mich natürlich selbst beteiligen.

Es wäre schön, wenn die Aktion viele weitere Nachahmer findet. Jeder gibt, was er kann, niemand soll sich dabei übernehmen und viele von uns sind sicher schon an anderen Stellen sozial oder mit Spenden aktiv. Will heißen, kleine Beträge sind absolut prima, jeder Cent zählt. Und je mehr Fans mitmachen, umso größer ist der Effekt. Wer seine Saisonspende rund um Mainz 05 anlegt, kann Petra auf Twitter oder Facebook darüber informieren und wird in die 05-Liste aufgenommen. Und wer weiß, vielleicht beteiligt sich am Ende auch unser Verein?

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Meine Saisonspende geht an den FC Ente Bagdad. Die Arbeit des buntesten Hobby-Fußballclubs der Welt bewundere ich schon länger aus der Ferne, diese Woche hatte ich außerdem das große Vergnügen, mit dem Maître de la Toile Stefan Schirmer eine neue Folge Wortpiratin rot-weiß zu drehen (VÖ 15. August). Dabei zu erleben, mit welcher Leidenschaft die Enten sich einsetzen für eine offene, empathische Gesellschaft, hat mir die Entscheidung leicht gemacht.

Beteiligt euch zahlreich.
Fußball ist Sport.
Fußball ist Liebe.
Fußball ist bunt.
Fußball sind wir.